Apple-Patente: 7 verrückte Ideen, die Du nicht erwartet hättest

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Einige Apple-Patente werden Realität, andere verschwinden in der Schublade. Bild: © Ian Zelbo/FrontPageTech 2022

Apple zählt zu den größten Tech-Giganten der Welt. Da überrascht es nicht, dass die Kalifornier stets an neuen Ideen arbeiten, um Apple als Marke weiterzuentwickeln. Wir stellen Dir einige interessante Erfindungen vor, die sich Apple über die Jahre patentieren lassen hat – die zugehörigen Produkte sind allerdings nie auf den Markt gekommen.

Von Sebastian Weber

iPhone als MacBook-Ersatz

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Das iPhone als Herzstück eines Laptops? Warum eigentlich nicht? Bild: © Apple/USPTO 2022

Die Apple-Patente, die über die Jahre bekannt geworden sind, reichen von „kurios“ bis „könnte sehr praktisch sein“. In die letzte Kategorie fällt die folgende Idee.

Apple hat sich ein Gadget für das iPhone patentieren lassen, das im Grunde ein Laptop ohne Innenleben ist. Es umfasst eine Batterie, einen Bildschirm und eine Tastatur, lässt aber Prozessor, Grafikkarte und Ähnliches vermissen.

Die Aufgabe dieser Komponenten soll das iPhone übernehmen. Du steckst es einfach in das Gadget, sodass das Smartphone zum Notebook wird. Eine leicht abgewandelte Version dieses Patents kommt auch noch ohne Bildschirm aus. An dessen Stelle lässt sich ein iPad stecken, sodass das Ganze ebenfalls als Laptop fungiert.

Fortschrittliche Armbänder für die Apple Watch

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Beinahe hätte es ein sich selbst justierendes Uhrenarmband gegeben. Bild: © Apple/USPTO 2022
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Die Kamera im Apple-Watch-Armband: Könnte auch aus einem Spionage-Film kommen. Bild: © Apple/USPTO 2022
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Es gibt gleich zwei interessante Patente für die Apple Watch, die sich auf die Armbänder der smarten Uhr beziehen.

Ein Patent beschreibt ein Apple-Watch-Armband, das sich individuell an das Handgelenk des Trägers anpasst. Das soll verhindern, dass das Armband zu eng anliegt, sich in Haaren verfängt und so weiter. Öffnen und schließen lässt sich der smarte Riemen über die Apple Watch.

Eine andere patentierte Version des Apple-Watch-Armbands verfügt über eine eingebaute Kamera. Damit soll die Uhr Bilder aufnehmen können, ohne dass der Nutzer sein iPhone dabeihaben muss. Die Aufnahmen lassen sich im Anschluss auf das iPhone oder andere verbundene Geräte übertragen. Seit die Apple Watch LTE beherrscht, wäre die Übertragung auch über das Mobilfunknetz denkbar.

Den praktischen Nutzen sieht Apple darin, dass Du so Dein iPhone seltener aus der Tasche holen musst. Außerdem könnte eine solche Apple-Watch-Kamera auch dann Fotos machen, wenn Du Dein Smartphone gar nicht dabeihaben kannst, etwa beim Schwimmen oder Tauchen.

Schmutzsichere Tastatur

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Schade, eine krümelfreie Tastatur wünschen sich wahrscheinlich viele Nutzer. Bild: © Apple/USPTO 2022

Du kennst das sicherlich auch: Wer viel vor dem Computer sitzt, ob privat oder beruflich, der nimmt auch mal sein Mittagessen oder einen Snack vor dem Rechner zu sich.

Damit die Tastatur vor Krümeln und anderem Schmutz geschützt ist, hat sich Apple zwei Konzepte patentieren lassen. Das erste fällt recht simpel aus: Es beschreibt eine Schutzmembran zwischen den Tasten. Sie soll verhindern, dass Essensreste und Ähnliches in die Tastatur fallen.

Das zweite Apple-Patent für Tastaturen setzt etwas mehr auf Technik. Hierbei sind die Tasten des Keyboards mit Luftdüsen ausgestattet. Jedes Mal, wenn Du eine Taste drückst, gibt sie einen Luftstoß ab, der jedes noch so kleine Krümelchen wegbläst. So bleibt die Tastatur zwar theoretisch sauber – aber die ständigen Luftstöße sind wahrscheinlich nicht unbedingt alltagstauglich.

Kopfhörer mit Gesundheitsfunktionen

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Die biometrischen Kopfhörer könnten tatsächlich noch auf den Markt kommen. Bild: © Apple/USPTO 2022

Die Apple Watch ist bereits dafür bekannt, dass sie Deine Körperfunktionen überwacht, indem sie zum Beispiel Deinen Puls misst. Das und mehr soll auch der biometrische Kopfhörer können, den Apple zum Patent angemeldet hat. Der Over-Ear-Kopfhörer soll ebenfalls Deinen Puls erfassen, die Atmung überwachen, die Körpertemperatur und einige andere Werte messen.

Die biometrischen Sportkopfhörer kamen zwar nie auf den Markt, allerdings könnten tatsächlich noch Kopfhörer mit Gesundheitsfunktionen erscheinen. Angeblich sollen die AirPods Pro 2 den Puls und die Körpertemperatur der Nutzer tracken können und sogar die Körperhaltung beurteilen können.

Giftgassensoren

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Giftgassensoren wären schon ein sehr spezielles Apple-Gadget. Bild: © Apple/USPTO 2022

Apple hat spezielle Sensoren entwickelt, die in mobile Geräte integriert werden können – also etwa in das iPhone oder die Apple Watch. Diese Sensoren erkennen gefährliche Konzentrationen von giftigen Gasen. Damit kann Dein Apple-Gerät Dich also vor zu hohen Kohlenmonoxidwerten oder anderen gefährlichen Gasen warnen.

Haptisches Feedback für Deine Füße

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Vibrierende Socken hören sich eigentlich ganz cool an. Bild: © Apple/USPTO 2022

Gerüchten zufolge arbeitet Apple seit Jahren an einer VR- oder AR-Brille. Noch gibt es keine offiziellen Informationen dazu. Allerdings tauchen immer wieder Patente von Apple auf, die nahelegen, dass die Gerüchte nicht allzu weit hergeholt sind, etwa folgendes: Die Kalifornier haben sich ein Konzept sichern lassen, mit dem sie haptisches Feedback an Deine Füße übermitteln, während Du Dich in einer virtuellen Welt aufhältst.

Erste Konzepte lassen sich am besten als "VR-Socken" beschreiben – wobei es sich laut Apple nicht zwingendermaßen um Socken oder Schuhe handeln muss. Dem Unternehmen geht es vielmehr um das Konzept, dem Nutzer mit verschiedenen Sensoren und Motoren das glaubwürdige Gefühl zu vermitteln, auf unterschiedlichen Untergründen zu laufen.

Nie mehr Konzerte filmen mit dem iPhone

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Es ist doch auch viel schöner, ein Konzert zu genießen, anstatt es abzufilmen. Bild: © Apple/USPTO 2022

Zu guter Letzt noch eine Idee von Apple, die viele iPhone-Nutzer sicher enttäuschen würde. Das Unternehmen hat ein Patent eingereicht, bei dem die Kamera des Smartphones anhand von sichtbarem und Infrarotlicht den aktuellen Standort erkennt.

Dadurch kann das iPhone zum Beispiel feststellen, dass Du Dich auf einem Konzert befindest – und die Kamera deaktivieren. Der Sinn? Du sollst die Show voll und ganz genießen. Sicher spielt auch der Urheberschutz eine Rolle. Schließlich sind Konzertmitschnitte in der Regel verboten.

Ein anderer Einsatzzweck dieser speziellen Standorterkennung klingt schon praktischer: Das iPhone kann damit zum Beispiel auch erkennen, dass Du Dich in einem Museum befindest – und Dir Informationen zur besuchten Ausstellung anzeigen.

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