Bester Monitor bis 200 Euro: Empfehlenswerte Geräte zum kleinen Preis

PEAQ-Gaming-Monitore
Gute Monitore gibt es schon für wenig Geld – hier sind unsere Empfehlungen. Bild: © PEAQ/TurnOn 2022

Sei es, dass der alte Monitor den Geist aufgibt oder im Homeoffice ein zweiter Bildschirm hilfreich ist: Gute Monitore sind heute günstig zu bekommen. Wir verraten, welche Modelle unter 200 Euro empfehlenswert sind und welche Einschränkungen sie haben.

Von Sebastian Weber

Ein neuer Monitor war früher eine kostspielige Anschaffung. Inzwischen gibt es die Computerbildschirme für wenig Geld, solange Du Abstriche in Ausstattung und Technik machen kannst. Wir zeigen Dir einige empfehlenswerte Modelle bis 200 Euro und erklären Dir, welche Einschränkungen es gibt.

Monitore bis 200 Euro Jetzt kaufen bei

 

Die besten Monitore unter 200 Euro

Monitor einrichten-Header fullscreen
Schon Monitore für weniger als 200 Euro bieten eine ordentliche Ausstattung. Bild: © PEAQ/TurnON 2022

Bildschirme sind von vielen verschiedenen Herstellern wie LG, Acer, Asus und Dell erhältlich. Wir konzentrieren uns auf Modelle von vier Anbietern, die verschiedene Vorzüge bieten und sich besonders gut für bestimmte Bereiche wie Gaming oder Büroarbeit empfehlen.

Gaming

Falls Du einen Monitor suchst, der für Videospiele geeignet ist, liefern die Bildschirme der Nitro-Reihe von Acer ein gutes Gesamtpaket. Für kleines Geld gibt es die Modelle Acer Nitro QG241Y und Acer Nitro VG270. Der Hauptunterschied liegt in der Bildschirmdiagonale, die beim ersten Modell rund 24 Zoll oder 60 Zentimeter beträgt und beim zweiten Gerät bei 27 Zoll oder 69 Zentimetern liegt.

Beide Bildschirme liefern Bilder in Full-HD-Auflösung und beherrschen AMD FreeSync, passen also die Berechnung der Bildsignale an die Bildwiederholfrequenz des Displays an. Die Bildwiederholfrequenz der Modelle erreicht mit 60 und 75 Hz nur Standardwerte. Praktisch: Die Monitore lassen sich vor- und zurückneigen, damit Du sie ergonomisch anpassen kannst. Das Gerät mit 27-Zoll-Display verfügt zudem über einen Audioanschluss.

Gamer, die besonderen Wert auf eine hohe Bildwiederholfrequenz legen, sollten besser zu dem Monitor AOC 24G2SAE oder ASUS VG24VQE greifen. Beide haben eine Größe von rund 24 Zoll und stellen Inhalte in Full HD dar. Der größte Unterschied zu den Acer-Geräten ist die Bildwiederholfrequenz von 165 Hz. Das sorgt für eine besonders flüssige Darstellung, wenn ein leistungsfähiger Computer angeschlossen ist.

Das Display des Asus-Monitors ist leicht gekrümmt, was Dir beim Spielen stärker das Gefühl vermittelt, mitten im Geschehen zu sein. Der AOC-Bildschirm ist dagegen plan, hat als Besonderheit Lautsprecher verbaut.

Office-Monitor

Die genannten Gaming-Bildschirme sind grundsätzlich auch für Büroarbeiten geeignet. Anwender, die ihren PC lediglich zum Arbeiten verwenden, benötigen Technologien wie AMD FreeSync in der Regel nicht. Als soliden Office-Monitor legen wir Dir deshalb den Dell S2421H ans Herz.

Das Modell beherrscht ebenfalls Full-HD-Darstellung und hat ein ordentliches Kontrastverhältnis. Daneben sind auch Lautsprecher vorhanden, Dell hat das Display zudem mit der sogenannten Flicker-Free-Technologie versehen. Sie sorgt dafür, dass das Bild weniger flimmert und längeres Arbeiten nicht anstrengend für die Augen wird.

Vor dem Kauf gut zu wissen

PEAQ G340-Gaming-Monitor fullscreen
In dieser Preisklasse genießt Du Spiele maximal in Full HD. Bild: © PEAQ/TurnOn 2022

Mit den genannten Monitoren unter 200 Euro machst Du nichts falsch. Allerdings gibt es einige Einschränkungen, wie bei günstigen Modelle üblich.

Die Bildschirme im unteren Preissegment besitzen in der Regel lediglich Full-HD-Darstellung. Ultra-HD oder 4K gibt es erst mit den teureren Modellen. Allerdings reicht Full HD für Bildschirme mit einer Größe von 24 Zoll völlig aus, und auch bei 27 Zoll genügt die Auflösung, solange Du weit genug von Deinem Monitor weg sitzt. Auf noch größeren Displays würden Inhalte unscharf dargestellt. Vorteil für Gamer: Eine geringere Auflösung bedeutet, dass Dein PC weniger leistungsstark sein muss.

Die Bildwiederholfrequenz von Monitoren bis 200 Euro liegt in der Regel bei 60 bis 75 Hz. Wer auf höhere Frequenzen aus ist, muss sich die oben genannten Ausnahmen anschauen oder beim Kauf darauf achten, was der Hersteller angibt.

Die Ergonomieoptionen sind meistens auch eingeschränkt. Funktionen wie Höhenverstellung bieten die wenigsten günstigen Computerbildschirme, sie lassen sich oft nur nach vorn und hinten neigen.

Zusammenfassung

  • Monitore bis 200 Euro gibt es für alle Anwendungsbereiche, ob für Office-Arbeiten oder speziell fürs Gaming.
  • Die kostengünstigen Modelle kommen mit Einschränkungen, etwa fehlenden Ergonomieoptionen.
  • Die Full-HD-Auflösung, die die meisten Displays dieser Preisklasse unterstützen, reicht für Bilddiagonalen von 24 bis 27 Zoll aus.
Angebot
Kommentar schreiben
Relevante Themen:

Neueste Artikel zum Thema Monitore

close
Bitte Suchbegriff eingeben