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Bleifuß! 6 gute Rennspiel-Lenkräder für PS4, Xbox One und PC

Du willst Dich wie im Rennwagen-Cockpit fühlen? Dann brauchst Du ein Lenkrad!
Du willst Dich wie im Rennwagen-Cockpit fühlen? Dann brauchst Du ein Lenkrad! Bild: © Screenshot TURN ON 2017

Rennspiele und vor allem Renn-Simulationen machen mit Lenkrad noch mehr Spaß. Doch welche Modelle sind gut? Welche Features wichtig? Was brauchen Funracer-Fans, was Simracing-Nerds? Unser Ratgeber mit acht guten Optionen im Jahr 2022 hilft Dir weiter!

Wer seine Rennspiele mit dem Controller oder gar der Tastatur zockt, verpasst die Hälfte. Selbst für Gelegenheitsrennfahrer lohnt sich ein Lenkrad-Controller unter Umständen, die Zubehörteile gibt es schon für unter 100 Euro. Nach oben ist die Preisskala offen, aber bereits im mittleren Segment findest Du sehr gute Lenkräder.

Hinweis
Wir konzentrieren uns in diesem Ratgeber auf Lenkräder für den Hobby- und Alltagsgebrauch. Wer Digital-Racing professionell angehen will, braucht entsprechendes und teures Equipment.

Günstig für Einsteiger: Hori Racing Wheel Overdrive

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Für Gelegenheitszocker reicht das Hori Racing Wheel Overdrive allemal. Bild: © Hori 2022

Es gibt schon Lenkräder für rund 100 Euro. Allerdings kommen sie nicht ohne Kompromisse aus. Das Hori Racing Wheel Overdrive ist in der unteren Preisklasse trotzdem empfehlenswert. Du bekommst ein stabiles, günstiges Lenkrad ohne viel Schnickschnack und dazu ein einfaches 2er-Pedalset. Auf richtiges Force Feedback musst Du verzichten. Das reicht für Einsteiger und Unentschlossene, die erst einmal ein einfaches Lenkrad ausprobieren möchten, aber immer noch aus, alle anderen sollten lieber ein bisschen mehr ausgeben.

  • Lieferumfang: Lenkrad + 2er-Pedal
  • Force Feedback: Nein
  • Maximaler Rotationswinkel: 270° (begrenzbar auf 180°)
  • Kompatibel mit:  PC, Xbox One, Xbox Series X/S
  • Geeignet für: Gelegenheits-Rennfahrer und Arcade-Fans

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Preis-Leistungs-Wunder: Thrustmaster T150 RS/TMX

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Für seinen Preis erstaunlich gut: das Thrustmaster TMX Bild: © Thrustmaster 2020

Für unter 200 Euro bekommst Du mit dem Thrustmaster T150 RS für PlayStation und PC beziehungsweise dem Thrustmaster TMX für Xbox und PC ein robustes Lenkrad mit einem Misch-Antrieb aus Riemen und Getriebe, der für überraschend gutes Force Feedback sorgt. Lizenzierte Bedienelemente für PlayStation und Xbox bringen die beiden Varianten ebenfalls mit, Abstriche machst Du nur beim Pedal, das eher günstig ausfällt. Aber: Die Lenkräder sind auch mit dem Thrustmaster T3PA (Pro), einem hochwertigen 3-Pedalset, kompatibel.

  • Lieferumfang: Lenkrad + 2er-Pedal
  • Force Feedback: Getriebe-/Riemenantrieb
  • Maximaler Rotationswinkel: 1.080° (T150 RS) / 900° (TMX)
  • Kompatibel mit: PS4, PS5, PC (T150 RS), Xbox One, Xbox Series X/S, PC (TMX)
  • Geeignet für: Preisbewusste Einsteiger mit Ambitionen

Goldstandard für PS4 & PS5: Thrustmaster T300 RS GT

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Macht PS4-Fahrer glücklich: das Thrustmaster T300 RS GT.

Wenn Du es mit dem Lenkrad-Rennen ernst meinst und einen passenden Controller im mittleren Preisbereich suchst, bekommst Du mit dem Thrustmaster T300 RS GT für PS4, PS5 und PC die Rundum-Sorglos-Lösung. Das Force Feedback ist bärenstark und von hoher Qualität, das Lenkrad selbst fühlt sich stabil und echt an. Das ganze System ist angenehm leise, die Pedale sind aus Metall. Schön für Playstation-Rennfahrer: die offiziellen PS4-Buttons, mit denen sich der Controller bündig ins Sony-Setup einfügt.  Das Lenkrad ist offiziell lizenziert für die PS4-Simulation "Gran Turismo Sport".

Etwas günstiger ist das Thrustmaster T300 RS zu haben. Statt eines "Gran Turismo"-Logos prangt dort das PlayStation-Logo in der Mitte und Du musst leider auf eine Kupplung verzichten.

  • Lieferumfang: Lenkrad + 3er-Pedal (GT Edition)
  • Force Feedback: Riemenantrieb
  • Maximaler Rotationswinkel: 1.080°
  • Kompatibel mit: PS4, PS5, PC
  • Geeignet für: Rennspiel-Enthusiasten, die vor allem Simulationen zocken

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Goldstandard für Xbox: Thrustmaster T248X

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Perfekt, um auf der Xbox Bestzeiten zu fahren. Bild: © Thrustmaster 2022

Wer für seine Xbox-Konsole ein hochwertiges Lenkrad für Rennspiele sucht, kann zum Thrustmaster T248X greifen. Das Lenkrad ist hochwertig verarbeitet und vermittelt das Gefühl, in einem echten Rennwagen zu sitzen. Eine Besonderheit ist die Dashboard-Anzeige, ein LC-Display, das Infos wie Geschwindigkeit, Drehzahl oder die beste Rundenzeit anzeigt.

Beim Force Feedback gibt es gleich drei unterschiedliche Optionen, die sich in ihrer Stärke unterscheiden. Dank der 25 Action-Buttons kannst Du mit dem Lenkrad auch komfortabel durch alle Menüs navigieren. Magnetische Schaltwippen und Pedale bieten beim Schalten, Gas geben, Bremsen und Kuppeln eine hohe Präzision und kurze Reaktionszeiten,

  • Lieferumfang: Lenkrad + 3er-Pedal
  • Force Feedback: Getriebe-/Riemenantrieb
  • Maximaler Rotationswinkel: einstellbar (270 - 900°)
  • Kompatibel mit: Xbox One, Xbox Series X/S, PC
  • Geeignet für: Rennspiel-Enthusiasten, die vor allem Simulationen zocken

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Die gute Alternative: Logitech G29 Driving Force

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Logitech ist erste Wahl für Rennfahrer, die ein bisschen Luxus lieben. Bild: © Logitech 2020

In einer ähnlichen Preisklasse wie das T300- und T248X-Modell von Thrustmaster spielt Logitechs G29 für PS4, PS5 und PC. Ein hochwertiger handgenähter Lederüberzug und ein 3er-Pedal gehören hier zur Standardausstattung. Dafür nutzt Logitech in den Controllern aber keinen leisen Riemenantrieb für das Force Feedback, sondern die etwas lautere und weniger sanfte Getriebe-Lösung. Letztlich ist das Geschmackssache – am besten selbst ausprobieren.

  • Lieferumfang: Lenkrad + 3er-Pedal
  • Force Feedback: Getriebeantrieb mit zwei Motoren
  • Maximaler Rotationswinkel: 900°
  • Kompatibel mit: PS4, PS5, PC
  • Geeignet für: Rennfahrer, die es bequem haben wollen und eh mit Kopfhörern spielen.

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Darauf kommt es bei Lenkrädern an: Qualität, Rotationswinkel, Zubehör

Die Verarbeitungsqualität des Lenkrads ist ein wichtiger Faktor. Idealerweise fühlen sich das Rad und die ergänzenden Pedale stabil und nicht nach billigem Plastik an: Du solltest nicht das Gefühl haben, bei der ersten harten Kurve gleich die Achse zu zerbrechen oder das Bremspedal kaputt zu treten.

Weiterhin solltest Du auf den maximalen Rotationswinkel achten: Je höher er ist, desto weiter kannst Du das Lenkrad in eine Richtung drehen. 900 oder 1.080 Grad bieten die meisten Controller an, bei einigen ist der Winkel auch einstellbar.

Auch nicht unwichtig: Zubehör. Die meisten Lenkräder bringen ein Pedal-Element mit, manchmal sind darauf aber nur Gas und Bremse vertreten und eine Kupplung fehlt. Willst Du ein drittes Pedal, beeinflusst das die Modellwahl. Einen Schaltknüppel und andere Elemente (etwa eine Handbremse für Rallye-Spiele) musst Du in der Regel extra dazukaufen.

Force Feedback: Diese Lenkrad-Typen gibt es und das sind ihre Vor- und Nachteile

Besonders für Sim-Racing ist gutes Force Feedback essenziell. Vereinfacht gesagt: Das Lenkrad sollte Dir mit Gegendruck präzise mitteilen, wie sich Dein Auto auf der Strecke verhält. Hier gibt es primär drei verschiedene Techniken:

  • Getriebeantrieb: Die meisten Lenkräder setzen auf diese Variante, bei der ein System aus Zahnrädern in Verbindung mit einem Motor dafür sorgt, dass Du beim Lenken wechselnden Widerstand spürst. Die Lösung ist günstig und für viele Anwendungen ausreichend, allerdings recht laut und nicht so präzise wie andere Varianten.
  • Riemenantrieb: Bei dieser Technik besorgt ein Keilriemen die Übertragung zwischen Motor und Lenkrad. Das Lenkgefühl ist weicher, das mögliche Feedback stärker, und das System leiser als beim Gear Drive.
  • Direktantrieb: Hier wird das Lenkrad ohne Übertragung direkt auf die Achse eines großen, schweren Servomotors geschraubt. Du bekommst das präziseste und stärkste Sofort-Feedback, zahlst dafür aber auch ordentlich. So ein bulliger Elektromotor ist eben nicht billig, und Direktantrieb-Lenkräder deshalb eigentlich nur für Simulations-Fanatiker und Profis zu empfehlen.

Manche günstigen Lenkräder nutzen statt echtem Force Feedback Behelfslösungen wie Vibrationen oder Gummibänder, die den Lenkwiderstand immerhin ein bisschen fühlbar machen.

Wichtig: Kompatibilität beachten!

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Du willst "Gran Turismo Sport" mit PlayStation VR spielen? Dann achte unbedingt darauf, ein PS4-kompatibles Lenkrad zu kaufen. Bild: © Sony 2017

Genau hinschauen beim Lenkradkauf sollten vor allem Konsolenbesitzer: Nicht jedes Lenkrad funktioniert an PS4 und Xbox One gleichermaßen. Tatsächlich haben die meisten Hersteller zwei verschiedene Varianten mit oftmals unterschiedlichen Namen für die Sony- und Microsoft-Konsole im Sortiment. PC-Spieler sind fein raus: So gut wie alle Modelle funktionieren standardmäßig mit Windows-Rechnern.

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