NVIDIA Studio: Was sich dahinter verbirgt

Spannend für Kreative: NVIDIA Studio – hier gibt’s alle Infos dazu!
Spannend für Kreative: NVIDIA Studio – hier gibt’s alle Infos dazu! Bild: © NVIDIA 2022

Den Grafikkarten-Hersteller NVIDIA kennst Du – doch was hat es mit NVIDIA Studio auf sich? Was das NVIDIA-Studio-Zertifikat bedeutet, welche Features die dazugehörige Plattform bietet und wie Du davon profitierst, erfährst Du hier!

Dieser Artikel entstand in Kooperation mit NVIDIA

Was ist NVIDIA Studio?

NVIDIA Studio ist sowohl eine Zertifizierung als auch eine Plattform für Content Creators, Videospezialisten und Bildbearbeitungsprofis. Die Plattform setzt sich aus mehreren Bestandteilen zusammen, die wir Dir im Artikel näher erläutern. Zuerst soll es allerdings um die Zertifizierung gehen.

Was ist das NVIDIA-Studio-Zertifikat?

Die NVIDIA-Studio-Zertifizierung erleichtert es Dir, passende Laptops und PCs für kreatives Arbeiten zu finden. Für das Zertifikat müssen bestimmte Mindestanforderungen erfüllt sein, die wir Dir am Beispiel des Vivobook Pro 14X von Asus erläutern.

Für NVIDIA Studio muss in einem PC oder Laptop mindestens eine Grafikkarte des Typs GeForce GTX 1650, GeForce RTX 2060, Titan RTX, Quadro RTX 3000 oder höher verbaut sein. Das Vivobook Pro 14X ist mit einer GeForce RTX 3050 ausgestattet und erfüllt damit diese Voraussetzung.

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Perfekt für kreative Köpfe und NVIDIA Studio: das Vivobook Pro 14X Bild: © Asus 2022

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Weitere von NVIDIA vorgegebene Anforderungen: Geräte müssen mindestens einen Intel Core i7 H-Prozessor der 10. Generation, 16 GB Arbeitsspeicher und eine SSD mit 512 GB Speicher aufweisen.

Das Vivobook Pro 14X verfügt über einen starken Intel Core i7-11370H mit bis zu 4,80 Gigahertz Taktfrequenz, 16 GB DDR4-Arbeitsspeicher und eine 1-Terabyte-SSD. Das ist mehr als genug Leistung, um das NVIDIA-Studio-Zertifikat zu erhalten.

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Starke Geräte erkennst Du ganz einfach am NVIDIA-Studio-Zertifikat . Bild: © NVIDIA 2022

Welche Vorteile bietet NVIDIA Studio?

Geräte mit NVIDIA-Studio-Zertifikat sind ideal für Kreativarbeiter. Da Deine Apps auf die immense Leistung der GeForce-Grafikkarten zurückgreifen können, werden verschiedene Prozesse beschleunigt.

Tests von NVIDIA haben ergeben: Fotos bearbeitest Du in Adobe Lightroom mit einem zertifizierten Laptop, der mit einer RTX 3050 oder RTX 3080 ausgestattet ist, schneller als mit einem System, das mit einem i9-Prozessor ohne Grafikkarte arbeitet. Eine GeForce RTX 3050 ist beispielsweise im Microsoft Surface Laptop Studio verbaut.

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In Adobe Lightroom arbeitest Du mit GeForce-Grafikkarten deutlich schneller. Bild: © NVIDIA 2022

Im 3D-Rendering-Programm Autodesk Arnold profitierst Du ebenfalls von der Grafikkarten-Power: Ein Laptop mit einer GeForce RTX 3080 Ti rendert Deine 3D-Modelle bis zu siebenmal schneller als ein Gerät, das ohne Unterstützung der Grafikkarte arbeitet. In DaVinci Resolve beschleunigen sich die Bearbeitungszeit und die Farbkorrektur mit einer RTX 3070 im Vergleich zu einem MacBook Pro 16 zwar nicht, aber mit einer RTX 3080 Ti verringert sich die Dauer um circa 20 Minuten. Ein satter Leistungsgewinn.

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Beim 3D-Rendern in Autodesk Arnold zeigen die Grafikkarten von NVIDIA ihre Power. Bild: © NVIDIA 2022

Wie schafft es NVIDIA Studio, solche Leistungsgewinne zu ermöglichen? Das liegt an der Optimierung der Programme durch den NVIDIA-Studio-Treiber.

Ein Grundpfeiler: Der NVIDIA-Studio-Treiber

Neben Grafikkarten wie die GeForce RTX 3050 ist der NVIDIA-Studio-Treiber ein weiterer Grundpfeiler von NVIDIA Studio. Er verbessert Dein Erlebnis, während Du mit Deinen Kreativ-Apps arbeitest. Gleichzeitig erhöht er die Stabilität Deines Systems – Dateien und kreativen Werke sind sicher.

Damit die Entwickler von Photoshop, Blender und anderen Kreativ-Apps ihre Programme grundlegend auf NVIDIA Studio optimieren können, erhalten sie spezielle SDKs, also Software Development Kits. Diese Sammlungen an Programmen erlauben es Entwicklern, die neuesten Features und die Hardware von NVIDIA in ihre Apps einzubinden. Du als Endnutzer kannst die volle Bandbreite der Features von NVIDIA Studio ausschöpfen, ohne selbst Anpassungen durchführen zu müssen.

Kreatives Arbeiten und Zocken auf einem Gerät – dank der NVIDIA-Treiber

Leidenschaftliche Gamer mögen sich fragen: "Kann ich denn mit dem Studio-Treiber zocken?" Ja, mit dem Studio-Treiber laufen Deine Spiele flüssig. Warum Du den Game-Ready-Treiber dennoch installieren solltest?

Die Antwort findet sich im Vergleich der beiden Treiber. Der Studio-Treiber ist darauf optimiert, eine erhöhte Stabilität zu gewährleisten und kreatives Arbeiten zu optimieren. Der Game-Ready-Treiber sorgt hingegen für die optimale Unterstützung von aktuellen Spielen. Neue Versionen des Game-Ready-Treibers erscheinen schneller als Aktualisierungen des Studio-Treibers, um die Grafikkarten zeitnah auf die neuesten Spiele abzustimmen.

Beim Studio-Treiber sind die Update-Intervalle größer, da NVIDIA den Treiber für die perfekte Zusammenarbeit mit allen Apps und Programmen ausgiebig testet. Dadurch bleibt Dein System stets stabil, der Studio-Treiber garantiert eine optimale Performance bei hoher Sicherheit Deiner Daten.

GeForce Experience: Die Plattform für Deine Treiber

Die aktuellen Versionen der beiden Treiber lädst Du mit NVIDIAs App GeForce Experience herunter – ganz easy über das Drei-Punkte-Menü oben rechts in der Anwendung. Außerdem kannst Du über GeForce Experience bequem zwischen den Treibern hin und her wechseln, je nachdem, ob du zocken oder kreativ arbeiten möchtest.

Dazu gehst Du ins Punkte-Menü und wählst den jeweiligen Treiber aus. Anschließend lädst Du ihn mit einem Klick auf „Herunterladen“ herunter und installierst ihn.

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Über GeForce Experience wechselst du komfortabel den Treiber. Bild: © NVIDIA 2022

Echtzeit-Raytracing und KI: Noch mehr Funktionen von NVIDIA Studio

Neben dem Studio- und dem Game-Ready-Treiber bietet NVIDIA Studio weitere Features, mit denen Du Deiner Kreativität freien Lauf lassen kannst.

Erweiterte KI-Funktionen der RTX-GPUs beschleunigen Deine Anwendungen, dadurch laufen Szenen in Videobearbeitungsprogrammen flüssiger ab – und das während der Bearbeitung. Die Berechnungen übernehmen die auf die Beschleunigung von KI-Operationen ausgelegten Prozessorkerne der Grafikkarten, die Tensor-Kerne.

Die RTX-Grafikkarten beherrschen zudem Echtzeit-Raytracing. Diese Technologie simuliert Licht auf besonders realistische Weise, sodass es sich sogar auf Oberflächen wie Pfützen und Fensterscheiben spiegelt. Spezielle Raytracing-Kerne in der GPU berechnen dieses Feature – Du kannst Deine 3D-Modelle direkt mit Raytracing darstellen und schneller rendern. Zu Raytracing ist beispielsweise die RTX 3050 fähig, die etwa im Microsoft Surface Laptop Studio verbaut ist.

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Optimal für NVIDIA Studio: Microsoft Surface Studio Laptop Bild: © Microsoft 2022

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Die Bild- und Videobearbeitung beschleunigen die Grafikkarten ebenfalls. Das liegt an verbesserten Video-Encodern, die das Rendern von Filmen beschleunigen und Livestreams in hoher Qualität ermöglichen. Zusätzlich besitzen RTX-Grafikkarten sogenannte CUDA-Kerne – bis zu 4.608 Stück. Diese Kerne kannst Du zuschalten und profitierst dann von beschleunigten Bildbearbeitungseffekten wie Schärfeneinstellungen und Farbkorrektur.

Die Apps für NVIDIA Studio

Verschiedene Apps erweitern den Funktionsumfang von NVIDIA Studio.

NVIDIA Broadcast

Du streamst gern Deine Spiele oder bist viel in Videokonferenzen unterwegs? NVIDIA Broadcast bietet Dir praktische Features wie schicke virtuelle Hintergründe und Rauschunterdrückung.

NVIDIA Omniverse

Mithilfe von NVIDIA Omniverse vernetzt Du Deine Kreativ-Programme über das Framework Universal Scene Description, kurz USD. Dieses Grundgerüst sorgt dafür, dass Du mit mehreren Teilnehmern wie Designern und Entwicklern parallel an einem Projekt arbeiten kannst.

NVIDIA Canvas

Fertige mit NVIDIA Canvas detaillierte Kunstwerke an – nahezu ohne Aufwand. Die App verwandelt grobe Pinselstriche und ungefähre Zeichnungen durch KI-Optimierung in schicke Gemälde. Dazu brauchst Du nur eine GeForce RTX-Grafikkarte wie die RTX 3050, die zum Beispiel im Asus Vivobook Pro 16X ihren Dienst verrichtet. Ist ein Gemälde erstellt, exportierst Du es in Photoshop und bearbeitest es im Detail nach.

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