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Die besten Spiegelreflexkameras

Zum schnellen Fotografieren reicht normalerweise das Smartphone – wer mehr Wert auf kreative Einstellmöglichkeiten und Bildqualität legt, braucht aber eine digitale Spiegelreflexkamera. Im Fachjargon werden diese Geräte auch DSLR-Kameras genannt, was eine Abkürzung für den englischen Begriff digital single-lens reflex camera ist. Auf unserer Topliste stehen die besten Modelle.

Wechselobjektive für kreative Bilder

Willst Du eine digitale Spiegelreflexkamera kaufen, dann bietet der Markt eine große Produktpalette zur Auswahl an. Allen Modellen ist gemeinsam, dass sie über Wechselobjektive verfügen. Das bedeutet, dass der Nutzer beispielsweise ein Weitwinkelobjektiv vor die Kamera schrauben kann, um einen besonders breiten Bildausschnitt zu erzielen. Oder aber man benutzt ein Teleobjektiv, das wie ein Fernglas weit entfernte Motive heranholt. Für welche Objektive man sich entscheidet, hängt vom Geldbeutel und Einsatzzweck ab – für den Anfang reicht in der Regel ein Modell, das mehrere Brennweiten abdeckt.

Sensor: Es kommt doch auf die Größe an

Große Unterschiede zwischen den DSLR-Modellen gibt es vor allem bei der Pixelzahl des Aufnahmesensors. So verfügt die Sony Alpha 77 II beispielsweise über einen lichtempfindlichen Chip mit 24,7 Megapixeln, während die Nikon D5100 mit 16,2 Megapixeln auskommt. Über die Bildqualität sagt die Pixelzahl des Sensors allein aber noch nicht allzu viel aus. Wie gut Bilder werden, hängt auch von dessen Größe ab. Alle renommierten Hersteller bauen mittlerweile besonders große Aufnahme-Chips  in ihre Kameras ein, sogenannte Vollformat-Sensoren. Die Canon EOS 5D Mark III zum Beispiel verfügt über einen Vollformat-CMOS-Bildsensor. Der macht Kameras zwar größer und schwerer, aber das Bildrauschen wird deutlich reduziert und die Fotos werden detailreicher.

Die Kamera-Modelle sind mit zum Teil sehr unterschiedlichen Funktionen und Programmen ausgerüstet. Manche wie zum Beispiel die Canon EOS 70D haben ein WLAN-Modul. Damit lassen sich Bilder drahtlos auf den PC übertragen oder sogar die Kamera steuern. Aber es gibt noch weitere spannende Zusatzfunktionen, die bei der Kaufentscheidung eine Rolle spielen können. So ist die Canon EOS 6D mit einem GPS-Modul ausgestattet, das zu den aufgenommenen Bildern Geo-Informationen hinzufügen kann. Bei anderen Kameras muss man so ein Modul extra kaufen.

Heimlich aus der Hüfte fotografieren

Alle DSLR-Kameras haben zusätzlich zum optischen Prismensucher an der Rückseite große Displays. Dort werden nicht nur Bilder und Videos angezeigt, sondern auch die Menüs, über die sich die Geräteeinstellungen verändern lassen. Bei manchen Modellen ist dieses Display schwenkbar, wodurch Du das große Gerät beim Fotografieren nicht immer auffällig vors Gesicht halten musst. Mit dem schwenkbaren Bildschirm sind auch heimliche "Schüsse" aus der Hüfte kein Problem. Die Nikon D5100 etwa hat so ein cleveres Display.

Eigentlich können alle digitalen Spiegelreflexkameras Videos aufnehmen, die meisten haben auch eingebaute Blitzgeräte und Bildstabilisatoren. Ein Exot unter diesen Modellen ist vielleicht die Panasonic Lumix DMC-GH4, die ein Mittelding zwischen Kamera und Camcorder ist und keinen Spiegel hat. Ihre Stärke liegt im Videobereich, denn das Gerät kann Videos in 4K-Kinoqualität aufzeichnen.

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