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Die besten Streaming-Geräte

Wer Musik, Bilder, seine Urlaubsfilme, selbst aufgenommene TV-Sendungen oder andere bewegte Bilder auf dem heimischen Fernseher anschauen will, für den ist ein Streaming-Gerät eine gute Wahl. Greift man etwa zu einem Apple TV, dem Google Nexus Player oder dem Amazon Fire TV, kann man in der jeweiligen – natürlich kostenpflichtigen – Filmbibliothek des Anbieters stöbern und sich seine Lieblingsstreifen ausleihen.

Vor dem Kauf eines Streaming-Geräts gilt es zu prüfen, ob es alle gewünschten Formate abspielen kann. Bei Bildern ist das meistens kein Problem, aber schon bei Musik gibt es neben dem bekannten MP3-Format auch andere Möglichkeiten, wie Songs gespeichert sein können. Wer eines der Geräte der großen Anbieter Amazon, Apple oder Google verwendet, muss beachten, dass alle Medien-Dateien in der Regel in die Datensysteme der Anbieter geladen werden müssen. Also etwa in Apples iTunes oder in die Amazon Cloud. Den ungehinderten direkten Zugriff auf Daten, die auf einer angeschlossenen Festplatte oder im heimischen Netzwerk liegen, erlauben nur Multimedia-Player anderer Hersteller. Aber selbst diese Geräte spielen nicht immer alle Formate ab – wenn auch ziemlich viele.

Filme aus dem Internet schauen

Mit den nicht an einen bestimmten Anbieter gekoppelten Geräten lassen sich dennoch auch ganz legal Filme aus dem Internet schauen. Es gibt auf vielen Streaming-Geräten Apps von Online-Videotheken wie Maxdome oder auch Netflix, mit denen man aktuelle Filme und Serien genießen kann. Da die Angebote teilweise sehr umfangreich sind, lohnt sich ein genauer Vergleich, was das Gerät alles beherrscht – und was möglicherweise nicht.

Auch auf weitere technische Details kommt es an: Wie hoch ist die maximal unterstützte Auflösung – 1080p ist heute weitgehend Standard – und welche Mehrkanal- und Kinotonformate unterstützt das Gerät? Mit Dolby 5.1 und DTS ist man in der Regel auf der sicheren Seite. Besonders teure Modelle bieten bessere Samplingraten an, was sich bei Musik und teuren Verstärkern sowie Boxen durchaus bemerkbar machen kann.

Welche Anschlüsse bietet das Streaming-Gerät?

Beim Kauf ist zudem auf die vorhandenen Anschlüsse und Übertragungsarten zu achten. Einen Ethernet-Eingang haben fast alle Modelle, WLAN hingegen nicht. Wobei das kabellose Streamen von 1080p-Filmen auch an technische Grenzen stoßen und ruckeln kann. Gut ist ein optischer Tonausgang, USB sollte eingebaut sein, am besten gleich mehrfach. WLAN beherrscht beispielsweise Googles Chromecast – maximal in Full-HD-Auflösung, 4K überträgt der Streaming-Stick nicht.

Um das Multimedia-Glück perfekt zu machen, haben vor allem die Geräte der kleineren Anbieter in der Regel eine DLNA-Unterstützung eingebaut. Das bedeutet, wer etwa einen NAS oder einen PC mit einem DLNA-Server hat, kann entsprechend in die Datenbank einsortierte Musikdateien auch mit dem Streaming-Gerät wiedergeben.

Datenbank: Bei vielen Songs komfortabel

Das ist sehr komfortabel vor allem dann, wenn man sehr viele Songs gespeichert hat. Schon länger gibt es auch Apps für Android und iOS, die aus Smartphones kleine DLNA-Server machen, die dann im Netzwerk von einem Media-Player gefunden und elektronisch angezapft werden können. Ähnlich wie bei Apple ist es kinderleicht, etwa auf dem Handy gespeicherte Musik auf dem TV-Gerät oder der großen Musikanlage wiederzugeben.

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