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Fritzbox einrichten: So funktioniert‘s mit dem Internet

Wir erklären, wie Du Deine neue Fritzbox einrichten kannst.
Wir erklären, wie Du Deine neue Fritzbox einrichten kannst. Bild: © AVM 2019

Du möchtest Deine neue Fritzbox einrichten? Wir erklären Dir die wichtigsten Schritte für schnelles Internet in den eigenen vier Wänden.

Von André Gabriel

Ob Glasfaser, Kabel oder DSL: Eine gute Internetverbindung ist heutzutage in den meisten Haushalten nicht nur eine Option, sondern ein Must-have. Die Bandbreite der Nutzungsfelder ist groß – von medialer Unterhaltung durch Streamingdienste bis hin zum leistungsstarken Homeoffice. Zu den bekanntesten und renommiertesten Lösungen in Deutschland gehört die Produktreihe Fritzbox des Router-Herstellers AVM.

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Vor der Einrichtung: Gerät anschließen

Bevor Du Deine Fritzbox einrichtest, musst Du sie richtig anschließen. Dafür trennst Du zunächst den alten Router, indem Du die Verkabelung löst. Wenn Du ein DSL-Gerät wie die Fritzbox 7590 einrichten möchtest, steckst Du das mitgelieferte graue Ethernet-Kabel in den DSL/TEL-Port am Router und in die DSL-Netzdose – für Letzteres nutzt Du dieselbe Anschlussstelle wie beim alten Router, wenn es sich ebenfalls um ein DSL-Modell handelt.

Du möchtest die Box mit einem Modem nutzen? In dem Fall verwendest Du das im Lieferumfang enthaltene gelbe Kabel und verbindest es mit dem LAN1-Port an der Fritzbox und mit dem Modem. Bei Unsicherheiten bietet sich immer ein Blick in die Bedienungsanleitung an.

Vergiss nicht, die Fritzbox auch mit dem Stromnetz zu verknüpfen. Sind die Leuchten an der Vorderseite des Routers aktiv? Dann fährt die Box jetzt hoch. Warte mindestens fünf Minuten, bevor Du die Einrichtung fortsetzt.

LAN-Kabel nutzen oder mit dem WLAN verbinden

Eine weitere Voraussetzung, um die Fritzbox einzurichten, ist eine bestehende LAN- oder WLAN-Verbindung. Für die LAN-Verbindung benötigst Du ein Ethernet-Kabel, das Du beispielsweise in den PC steckst und mit einem der LAN-Ports am Router verknüpfst.

Meist erfolgt die Verbindung aber kabellos per WLAN. Die nötigen Informationen – der WLAN-Name und der Netzwerkschlüssel – befinden sich in der Regel auf der Unterseite des Routers. Während der WPA2-Schlüssel aus mehreren Zahlen besteht, ist der Name identisch mit dem Produkttyp – zum Beispiel Fritzbox 7590.

Um die Fritzbox mit dem WLAN zu verbinden, suchst Du den WLAN-Namen am PC, Laptop, Tablet oder Smartphone in den Netzwerk- und Interneteinstellungen. Sobald Du ihn gefunden hast, klickst Du auf den Namen und gibst den Netzwerkschlüssel ein.

Wie kann ich meine Fritzbox einrichten?

Die Fritzbox ist korrekt verbunden? Super, dann kann die Konfiguration des Routers erfolgen. Im ersten Schritt rufst Du im Internetbrowser – zum Beispiel am PC – die Adresse http://fritz.box auf. Alternativ gibst Du die IP-Adresse 192.168.178.1 oder 169.254.1.1 ein und drückst auf "Enter".

Es öffnet sich das Backend der Fritzbox, das zunächst die Definition eines individuellen Passworts verlangt. Lege im Feld "FRITZ!Box-Kennwort" ein sicheres Passwort fest, mit dem Du die persönliche Verwaltung in Zukunft jederzeit besuchen kannst. Achtung! Dabei handelt es sich nicht um das WLAN-Passwort, sondern lediglich das Kennwort, um die administrative Oberfläche zu öffnen!

Danach sollte eine Einrichtungsassistenz für alle wesentlichen Grundeinstellungen starten. Bleibt das aus, wählst Du sie direkt an, indem Du im Menü auf "Assistenten" und gegebenenfalls auf "Internetzugang einrichten" klickst. Viele Schritte geschehen jetzt selbsttätig, doch wie lange dauert die automatische Einrichtung der Fritzbox? Normalerweise benötigt das System nur wenige Minuten. Warte ab und folge den Anweisungen der Fritzbox-Assistenz, die unter anderem nach dem Internetanbieter fragt – Du solltest also die Zugangsdaten Deines Providers zur Hand haben.

Im Fritzbox-Backend lassen sich die Zugangsdaten für die kabellose Internetverbindung ändern. Öffne dafür den Menüpunkt "WLAN" und passe bei Bedarf sowohl den Netzwerkschlüssel (unter "Sicherheit") als auch den WLAN-Namen (unter "Funknetz") an. Auch das Anlegen eines Gast-WLANs ist möglich.

Auf dem neuesten Stand: Software aktualisieren

Nach der Einrichtung der Fritzbox empfiehlt sich ein Update der Software, um vom vollen Sicherheits- und Funktionsumfang zu profitieren. Im Backend des Routers klickst Du im Menü auf "System" und wählst anschließend "Update" aus. Mit einem Klick auf "Neues Fritz!OS suchen" aktivierst Du den automatischen Vorgang.

Bei einer vorhandenen Update-Möglichkeit zeigt Dir das System alle relevanten Informationen an: die aktuell installierte und die verfügbare Firmware sowie die damit zusammenhängenden Neuerungen. Wenn Du die aktuellere Version installieren möchtest, klickst Du auf "Update starten".

Besseres WLAN: Fritzbox-Repeater einrichten

Wer einen alten AVM-Router besitzt, kann ihn als Fritzbox-Repeater einrichten und so das WLAN-Signal verstärken. Die Option ist durchaus sinnvoll und nachhaltig – vor allem, wenn die Alternative eine Entsorgung wäre. Bei AVM findest Du eine Liste mit Boxen, die sich als WLAN-Repeater nutzen lassen.

Um eine Fritzbox als WLAN-Repeater zu verwenden, sollte sie sich in den Werkseinstellungen befinden – das Zurücksetzen funktioniert normalerweise im Administrationsbereich und bei einer vorhandenen Verbindung zwischen PC und Box per Ethernet-Kabel. Danach startest Du die Einrichtung neu, legst im Schritt "Internetzugang einrichten" aber "Vorhandener Zugang über WLAN" als Internetanbieter fest.

Im Anschluss wählst Du Dein WLAN-Netzwerk in der Liste aus, folgst den weiteren Anweisungen und setzt abschließend das Häkchen bei "Internetverbindung nach dem Speichern der Einstellungen prüfen", bevor Du auf "Weiter" klickst. Öffne jetzt die angezeigte IP-Adresse und notiere sie Dir am besten. Nach dem Log-in gehst Du folgendermaßen vor:

1. Klicke im Menü auf "WLAN" und "Funknetz".
2. Trage im Feld "Name des WLAN-Funknetzes" den WLAN-Namen der neuen Fritzbox ein.
3. Bestätige die Eingabe mit "Übernehmen".
4. Klicke im Menü auf "WLAN" und "Sicherheit".
5. Trage im Feld "WLAN-Netzwerkschlüssel" das WLAN-Passwort der neuen Fritzbox ein.
6. Bestätige die Eingabe mit "Übernehmen".
7. Wähle "WPA2 (CCMP)" bei "WPA-Modus" aus.
8. Schließe die Einrichtung mit "Übernehmen" ab.

Es ist wichtig, dass der WPA-Modus beim hauptsächlich verwendeten Router ebenfalls "WPA2 (CCMP)" lautet.

Zusammenfassung

1. Die Box muss mit der Netzdose oder einem Modem verbunden sein.
2. Auch eine LAN- oder WLAN-Verbindung ist wichtig.
3. Die Einrichtung erfolgt im Backend unter http://fritz.box.
4. Viele Schritte erledigt die Assistenz ganz automatisch.
5. Software-Updates bieten mehr Sicherheit und Funktionen.
6. Alte Boxen können zum Teil als WLAN-Verstärker fungieren.

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