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Fritzbox-Vergleich: So findest Du den passenden WLAN-Router

Wer nach einer neuen Fritzbox sucht, kann sich in der riesigen Produktauswahl des Anbieters AVM leicht verirren. Doch welches Modell ist das richtige fürs Home-Office? Unser Vergleich verschafft etwas Übersicht.

Aktuell listet der Hersteller AVM auf seiner Produktseite jede Menge verschiedene Fritzboxen auf. Kein Wunder, dass es vielen Kunden schwerfällt, da den Überblick zu behalten. Im Grunde lässt sich die Auswahl jedoch ziemlich schnell eingrenzen, denn nicht jede Fritzbox ist für jeden Anschluss geeignet. Unterm Strich lassen sich die Geräte in fünf Kategorien einordnen.

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Fritzboxen für DSL- und VDSL-Anschlüsse

Die meisten Nutzer in Deutschland gehen nach wie vor über die Telefonleitung ins Internet, nutzen also einen DSL- bzw. VDSL-Anschluss. Für sie eignen sich die folgenden Fritzbox-Modelle:

  • Fritzbox 7590 (AX)
  • Fritzbox 7580
  • Fritzbox 7560
  • Fritzbox 7530 (AX)
  • Fritzbox 7510
  • Fritzbox 7490
  • Fritzbox 7430
  • Fritzbox 3490
Die Fritzbox 7590 unterstützt Supervectoring mit bis zu 300 Mbit/s und superschnelles Dual-Band-WLAN. fullscreen
Die Fritzbox 7590 unterstützt Supervectoring mit bis zu 300 Mbit/s und superschnelles Dual-Band-WLAN. Bild: © AVM GmbH 2019
Ebenso schnelles WLAN aber maximal VDSL bis zu 100 Mbit/s unterstützt die Fritzbox 7580. fullscreen
Ebenso schnelles WLAN aber maximal VDSL bis zu 100 Mbit/s unterstützt die Fritzbox 7580. Bild: © AVM GmbH 2019
Die Fritzbox 7560 hat weniger Anschlüsse und etwas langsameres WLAN. fullscreen
Die Fritzbox 7560 hat weniger Anschlüsse und etwas langsameres WLAN. Bild: © AVM GmbH 2019
Auch bei der Fritzbox 7530 ist das WLAN nicht ganz so schnell, dafür kann dieses Modell auch Supervectoring. fullscreen
Auch bei der Fritzbox 7530 ist das WLAN nicht ganz so schnell, dafür kann dieses Modell auch Supervectoring. Bild: © AVM GmbH 2019
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Die Fritzbox 7510 bietet Supervectoring und Wi-Fi 6. Bild: © AVM 2021
Die Fritzbox 7490 ist nur minimal schwächer als die 7580. fullscreen
Die Fritzbox 7490 ist nur minimal schwächer als die 7580. Bild: © AVM GmbH 2019
Die Fritzbos 7430 unterstützt nur ein WLAN-Band und ist damit in diesem Bereich klar langsamer als alle anderen Geräte. fullscreen
Die Fritzbos 7430 unterstützt nur ein WLAN-Band und ist damit in diesem Bereich klar langsamer als alle anderen Geräte. Bild: © AVM GmbH 2019
Bei der Fritzbox 3490 fehlt unter anderem die Möglichkeit DECT-Geräte zu steuern. fullscreen
Bei der Fritzbox 3490 fehlt unter anderem die Möglichkeit DECT-Geräte zu steuern. Bild: © AVM GmbH 2019
Die Fritzbox 7590 unterstützt Supervectoring mit bis zu 300 Mbit/s und superschnelles Dual-Band-WLAN.
Ebenso schnelles WLAN aber maximal VDSL bis zu 100 Mbit/s unterstützt die Fritzbox 7580.
Die Fritzbox 7560 hat weniger Anschlüsse und etwas langsameres WLAN.
Auch bei der Fritzbox 7530 ist das WLAN nicht ganz so schnell, dafür kann dieses Modell auch Supervectoring.
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Die Fritzbox 7490 ist nur minimal schwächer als die 7580.
Die Fritzbos 7430 unterstützt nur ein WLAN-Band und ist damit in diesem Bereich klar langsamer als alle anderen Geräte.
Bei der Fritzbox 3490 fehlt unter anderem die Möglichkeit DECT-Geräte zu steuern.

Das aktuelle Spitzenmodell in dieser Kategorie ist die Fritzbox 7590 (AX), die unter anderem Anschlüsse mit VDSL-Supervectoring 35b unterstützt. Das sind DSL-Anschlüsse, die bis zu 300 Mbit/s Download-Speed bieten. Solche Anschlüsse sind aktuell noch selten, weshalb sich die 7590 nur für wenige Kunden wirklich lohnen dürfte. Das Top-Modell hat jedoch auch noch andere Vorzüge, wie die acht internen WLAN-Antennen, die eine sehr gute Reichweite und schnelle Übertragungsraten von bis 1733 Mbit/s über 5 GHz und 800 Mbit/s über 2,4 GHz ermöglichen. Die AX-Variante des Routers unterstützt außerdem den aktuellen WLAN-Standard Wi-Fi 6.

Ohne VDSL-Supervectoring, dafür aber mit einer ähnlichen WLAN-Power, kommt das Modell Fritzbox 7580 daher, dass quasi das Top-Modell für herkömmliche DSL-Anschlüsse mit bis zu 100 Mbit/s ist. Das derzeit aktuelle Modell-Upgrade der Fritzbox 7580, die Fritzbox 7583 verfügt hingegen wieder über Supervectoring.

Die Modelle 7560 und 7530 müssen mit geringeren WLAN-Geschwindigkeiten auskommen. Alle Fritzboxen dieser Kategorie bis auf ältere Fritzbox 3490 lassen sich zudem als DECT-Basis für entsprechende Telefone oder Smart-Home-Geräte nutzen.

Fritzboxen für Kabelanschlüsse

In den vergangenen Jahren sind vor allem Kabelanschlüsse für Breitbandinternet immer interessanter geworden. AVM bietet aktuell folgende Fritzbox-Modelle an, die für Kabelinternet geeignet sind:

  • Fritzbox 6660 Cable
  • Fritzbox 6590 Cable
  • Fritzbox 6490 Cable
  • Fritzbox 6430 Cable
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Die Fritzbox 6660 Cable unterstützt Wi-Fi 6 und besitzt einen schnellen 2.5-Gbit-Port. Bild: © AVM 2021
Die Fritzbox 6590 Cable bietet eine gute Ausstattung und superschnelles WLAN. fullscreen
Die Fritzbox 6590 Cable bietet eine gute Ausstattung und superschnelles WLAN. Bild: © AVM GmbH 2019
Bei der Fritzbos 6490 Cable ist die WLAN-Verbindung etwas langsamer. fullscreen
Bei der Fritzbos 6490 Cable ist die WLAN-Verbindung etwas langsamer. Bild: © AVM GmbH 2019
Die Fritzbox 6430 Cable unterstützt nur ein WLAN-Band uns lässt die ganz großen Geschwindigkeiten daher vermissen. fullscreen
Die Fritzbox 6430 Cable unterstützt nur ein WLAN-Band uns lässt die ganz großen Geschwindigkeiten daher vermissen. Bild: © AVM GmbH 2019
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Die Fritzbox 6590 Cable bietet eine gute Ausstattung und superschnelles WLAN.
Bei der Fritzbos 6490 Cable ist die WLAN-Verbindung etwas langsamer.
Die Fritzbox 6430 Cable unterstützt nur ein WLAN-Band uns lässt die ganz großen Geschwindigkeiten daher vermissen.

Das Spitzenmodell dieser Kategorie heißt Fritzbox 6600 Cable und bietet die höchsten WLAN-Geschwindigkeiten von bis 2400 Mbit/s über 5 GHz und 600 Mbit/s über 2,4 GHz. Bei der etwas älteren Fritzbox 6590 Cable müssen im 5-GHz-Frequenzbereich leichte Abstriche gemacht werden (1.733 Mbit/s), auf der 2,4-GHz-Frequenz ist sie mit 800 Mbit/s allerdings schneller als ihr Nachfolger. Die Modelle 6490 Cable und 6430 Cable bieten hingegen deutlich langsameres WLAN. Alle Modelle sind aber DECT-fähig. 

Fritzboxen für LTE-Anschlüsse

Gerade in ländlichen Gegenden gibt es oft weder DSL- noch Kabelanschlüsse. Wer also schnelles Internet möchte, ist auf drahtlose Übertragungen via LTE angewiesen. Dafür hat AVM diese Router im Aufgebot:

  • Fritzbox 6890 LTE
  • Fritzbox 6850 LTE (5G)
  • Fritzbox 6820 LTE
Die Fritzbox 6890 LTE ist eigentlich ein VDSL-Router mit LTE-Funktion. fullscreen
Die Fritzbox 6890 LTE ist eigentlich ein VDSL-Router mit LTE-Funktion. Bild: © AVM GmbH 2019
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Die Fritzbox 6580 5G ist im schnellen 5G-Netzt unterwegs. Bild: © AVM 2021
Die Fritzbox 6820 LTE ist als reiner LTE-Router leider deutlich schwächer ausgestattet als ihr großer Bruder. fullscreen
Die Fritzbox 6820 LTE ist als reiner LTE-Router leider deutlich schwächer ausgestattet als ihr großer Bruder. Bild: © AVM GmbH 2019
Die Fritzbox 6890 LTE ist eigentlich ein VDSL-Router mit LTE-Funktion.
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Die Fritzbox 6820 LTE ist als reiner LTE-Router leider deutlich schwächer ausgestattet als ihr großer Bruder.

Genau genommen ist die Fritzbox 6890 LTE gar kein reiner LTE-Router, sondern ein Hybrid-Router, der unter anderem LTE-Signale verarbeiten kann. Abgesehen davon lässt sich dieses Modell nämlich auch für VDSL-Anschlüsse mit Supervectoring nutzen und ist somit quasi die eierlegende Wollmilchsau unter den Fritzboxen. Sinnvoll ist dieses Modell allerdings nur für die wenigsten Endverbraucher, denn wer einen VDSL-Anschluss mit Supervectoring hat, benötigt in der Regel nicht auch noch einen Router mit LTE-Anschluss.

Wer hingegen nur die Möglichkeit hat, sich über LTE mit dem Internet zu verbinden, sollte zu den Standard-Modellen namens Fritzbox 6850 LTE oder Fritzbox 6820 LTE greifen. Erste Fritzbox ist auch mit 5G-Untestützung erhältlich.

Fritzboxen für Glasfaser-Anschlüsse

Internetanschlüsse über die klassische Telefonleitung stoßen physikalisch langsam aber sicher an ihre Grenzen und selbst Kabelanschlüsse können nicht die Geschwindigkeiten bieten, die sich mit Glasfaserkabeln theoretisch übertragen lassen. Für sogenannte FTTH (Fiber to the Home)-Anschlüsse hat AVM deshalb ebenfalls passende Router im Portfolio:

  • Fritzbox 5530 Fiber
  • Fritzbox 5490
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Die Fritzbox 5530 Fiber ist AVMs schnellster Router für Glasfaseranschlüsse. Bild: © AVM 2021
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Auch die Fritzbox 5490 ist ein guter Router für Glasfaseranschlüsse. Bild: © AVM GmbH 2019
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AVM FRITZ!Box 5490

Die Fritzbox 5490 ist ähnlich ausgestattet wie die Fritzbox 7490 oder die Fritzbox 6490 Cable, bietet allerdings Anschluss an eine reine Glasfaser-Leitung. WLAN-AC sowie DECT-Unterstützung sind ebenso an Bord wie zahlreiche Anschlüsse.

Die Fritzbox 5530 Fiber bietet ähnliche Features. Sie verfügt zwar nur über drei anstatt vier LAN-Ports, dafür bietet einer der Ports aber eine Übertragungsgeschwindigkeit von 2,5 Gbit/s. Mit 600 Mbit/s auf der 2,4-GHz-Frequenz und 2.400 Mbit auf der 5-GHz-Frequenz bietet die Fritzbox 5530 Fiber dank Wi-Fi-6-Unterstützung zudem schnelleres WLAN als ihr Vorgänger.

Fritzboxen ohne eigenes Modem

Für Haushalte, in denen schon ein Internet-Router vorhanden ist, die aber dennoch nicht auf ein AVM-Gerät für den WLAN-Empfang verzichten wollen, gibt es zwei Fritzboxen, die ohne eigenes Modem daherkommen:

  • Fritzbox 4040
  • Fritzbox 4020
Die Fritzbox 4040 unterstützt Dual-Band-WLAN, jedoch nicht die schnellsten Geschwindigkeiten. fullscreen
Die Fritzbox 4040 unterstützt Dual-Band-WLAN, jedoch nicht die schnellsten Geschwindigkeiten.
Bei der Fritzbox 4020 wird nur das 2,4-GHz-Band unterstützt. fullscreen
Bei der Fritzbox 4020 wird nur das 2,4-GHz-Band unterstützt. Bild: © AVM GmbH 2019
Die Fritzbox 4040 unterstützt Dual-Band-WLAN, jedoch nicht die schnellsten Geschwindigkeiten.
Bei der Fritzbox 4020 wird nur das 2,4-GHz-Band unterstützt.

Diese beiden Router lassen sich nicht direkt an DSL- oder Kabelnetz anschließen, sondern müssen an ein Modem gekoppelt werden. Die Fritzbox 4040 ist dabei das bessere Modell für schnelles WLAN, denn sie unterstützt zumindest Dual-Band-WLAN, während die 4020 nur im 2,4-GHz-Band funkt. Beide sind als reine WLAN-Router aber eigentlich eher zu schwach ausgestattet und können nicht mit den kabellosen Übertragungsraten der Spitzenmodelle mithalten.

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