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Galaxy-S22-Modelle wohl kaum mit AMD-Chips – eher mit Snapdragon 898

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Anscheinend wird Samsungs Exynos-Chip mit AMD-Grafikeinheit nur in bestimmten Märkten in Galaxy-S22-Modellen zum Einsatz kommen. Bild: © AMD 2021

Nach der Vorstellung des Galaxy Z Flip 3 und Galaxy Z Fold 3 stehen bei Samsung bereits die nächsten Smartphones in den Startlöchern: die Galaxy-S22-Modelle. Diese könnten vor allem aufgrund der geplanten Exynos-2200-Chips mit AMD-Grafikeinheit interessant sein. Laut einem Leaker könnten die AMD-Chips allerdings nur in wenigen Regionen zum Einsatz kommen.

Der Leaker Tron verriet kürzlich in einem Thread auf Twitter, dass wohl nur auf wenigen ausgewählten Märkten Galaxy-S22-Modelle mit AMD-Chips verfügbar sein werden. Welche das sind, schrieb der Leaker nicht. Angeblich ist aber selbst Südkorea, der Hauptsitz von Samsung, nicht unter den ausgewählten Märkten dabei. Die meisten Galaxy-S22-Modelle werden wohl einen Snapdragon 898  von Qualcomm erhalten.

Auch Samsung kämpft mit Problemen bei der Massenproduktion von Chips

Der Grund, warum das Galaxy S22 nur in ausgewählten Märkten mit einem AMD-Chip verfügbar sein wird, liegt nicht etwa an einer schwachen Performance. Die Leistung soll sogar erstaunlich gut sein. Anscheinend kann der Exynos 2200 sogar Apples hauseigenem A14-Prozessor schlagen, berichtete Sammobile.

Schuld sei vielmehr die globale Ressourcen-Knappheit bei Rohstoffen (besonders Silizium), die für die Chip-Herstellung nötig sind. Aktuell sei wohl keine Massenproduktion der AMD-Chips möglich, so eine Vermutung von Phonearena.

Mali-Grafikeinheiten zu schwach gegen die Konkurrenz

Die AMD-Grafikeinheiten auf den Exynos-Prozessoren würden Nutzern wahrscheinlich deutlich mehr Leistung in puncto Grafikberechnung bringen. Aktuell stattet Samsung seine Smartphones je nach Region entweder mit den eigenen Exynos- oder Qualcomms Snapdragon-Prozessoren aus. Die Exynos-Chips können grundsätzlich gut mit denen von Qualcomm mithalten, allerdings schwächelt die Mali-Grafikeinheit im Vergleich zu der auf dem Snapdragon-Prozessor.

Mit den AMD-Grafikeinheiten könnte Samsung womöglich sogar mit Apples Bionic-Chips konkurrieren. Wie Winfuture Anfang Juni berichtete, sollen die neuen Exynos-Chips mit AMD-Architektur sogar erstmals Raytracing und Variable Rate Shading in High-End-Mobilgeräten ermöglichen.

Bis Samsungs Exynos 2200 allerdings in die Massenproduktion gehen kann, muss der Hersteller seine Smartphones hauptsächlich noch mit den Chips des Konkurrenten ausstatten.

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