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HomeKit-Kameras: Die besten Modelle für Indoor und Outdoor

Netatmo Innenkamera
HomeKit-Kameras arbeiten perfekt mit dem iPhone zusammen. Bild: © Netatmo 2020

Die hier vorgestellten HomeKit-Kameras unterstützen Dein Smarthome innen und außen. HomeKit ist eine Software von Apple, mit der Du kompatible Smarthome-Geräte konfigurierst und steuerst. Wir stellen Dir jeweils drei der besten Apple-HomeKit-Kameras für den Innen- und Außenbereich vor.

Von André Gabriel

Wer auf einen bestimmten technologischen Anbieter setzt, denkt automatisch über ganzheitliche Lösungen nach, weil die Produkte untereinander bestmöglich harmonieren. Das trifft auch und vor allem auf Apple-Geräte zu. Eine HomeKit-Kamera ist mit Siri, dem iPhone oder iPad, der Apple Watch und Apple TV sowie der Home App von Apple kompatibel – teilweise auch mit HomeKit Secure Video.

So können Nutzer ein zentralisiertes Sicherheitssystem für zuhause oder das Büro einrichten. Darüber hinaus sind automatisierte Verknüpfungen möglich: Zum Beispiel kann sich ein Licht einschalten, wenn eine Außenkamera eine Bewegung registriert.

Was ist HomeKit Secure Video?

HomeKit Secure Video ist eine Cloud-Lösung von Apple, um Aufnahmen zu verschlüsseln und zentral bei Apple zu speichern – statt beim Kamerahersteller. Allerdings sind nicht alle HomeKit-Kameras mit dem Service kompatibel. Daher benötigst Du eine ausgewiesene Homekit-Secure-Video-Kamera, wenn Du das gefilmte Material automatisch in iCloud ablegen willst.

Der große Vorteil: Du behältst datenschutzrechtliche Themen unter einem Firmendach. Das ist vor allem sinnvoll, wenn Du grundsätzlich damit einverstanden bist, wie Apple den Datenschutz behandelt. Gerade bei smarten Lösungen wird die Sicherheit persönlicher Daten immer wichtiger. HomeKit Secure Video setzt hier auf eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

Grundlage: Mit oder ohne Kabel?

Wer sich für eine HomeKit-Kamera interessiert, muss im ersten Schritt eine grundlegende Entscheidung treffen, denn Kameras erhalten ihre Energie auf zwei unterschiedlichen Wegen: per Akku oder Kabel. Akkubetriebene Geräte sind seltener, aber grundsätzlich vorteilhafter:

  • Einfacher anzubringen
  • Benötigen keine Stromquelle
  • Verlegen eines Kabels entfällt
  • Keine potenziellen Stolperfallen

Dafür musst Du sie regelmäßig laden, während kabelgebundene Kameras permanent Strom bekommen. Allerdings sollte die Steckdose bei Outdoor-HomeKit-Kameras zwingend vor Nässe geschützt sein.

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Apple HomeKit: Indoor-Kameras

Eine Indoor-Cam bietet mehr Sicherheit in Gebäuden wie Privathäusern, Büroräumen und Werkstätten. Sobald eine HomeKit-Kamera eine Bewegung wahrnimmt, informiert sie Dich – beispielsweise mit einer Benachrichtigung auf dem iPhone. So können Einbrüche unterbrochen werden, weil betroffene Personen unmittelbar reagieren können, wenn eine solche Situation eintritt. Außerdem nimmt die Kamera mögliches Beweismaterial auf. Zum Schutz von Kindern, älteren Menschen und Haustieren empfiehlt sich eine Indoor-Cam ebenfalls. Clever montiert kann sie auch jederzeit die Frage beantworten, ob Du den Herd ausgestellt hast.

Eve Cam

Eve Systems bietet die derzeit beste HomeKit-Kamera für Innenbereiche, weil sie exakt auf die Produkte und Technologie von Apple ausgerichtet ist und gezielt für HomeKit Secure Video entwickelt wurde. Der Schutz Deiner Privatsphäre steht im Vordergrund: Die Eve Cam erfordert keine Geräteregistrierung oder Ähnliches und speichert daher auch keine persönlichen Daten.

Die Eve Cam nimmt Full-HD-Videos in einem 150-Grad-Sichtfeld auf. Zudem verfügt die HomeKit-Kamera über eine Nachtsichtfunktion für bis zu fünf Meter und einen Infrarotsensor, der Bewegungen erkennt. Da Mikrofon und Lautsprecher integriert sind, kannst Du direkt mit anderen kommunizieren. Die Kamera ist auf eine Stromquelle angewiesen – ein entsprechendes USB-Netzteil wird mitgeliefert.

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Aqara Camera Hub G2H

Die Hub G2H von Aqara ist eine gute Alternative, weil sie als HomeKit-Kamera fungiert und dabei sogar Secure Video unterstützt, aber auch mit anderen Geräten kompatibel ist. Das liegt am eingebauten Zigbee-Hub. Die Technologie ist ein Smarthome-Standard, der eine Verbindung mit Herstellern zulässt, die ebenfalls Zigbee-Produkte anbieten – dazu gehören zum Beispiel Samsung, Philips, Huawei und Somfy.

Die kabelgebundene Aqara-Kamera nimmt Full-HD-Videos auf und hat ein 140-Grad-Sichtfeld. Sie ermöglicht Aufnahmen bei Nacht und verfügt über eine KI-Technologie, die Personen und Tiere besser erkennt. Für die Kommunikation setzt die HomeKit-Kamera auf ein Zwei-Wege-Audiosystem.

Netatmo Welcome

Die Netatmo-Kamera ergänzt die gängigen Funktionen mit einer ausgefeilten Gesichtserkennung – angeblich ist sie die einzige Innenkamera, die Gesichter erkennt. Das hat den Vorteil, dass sich jedes Familienmitglied identifizieren lassen kann. Danach sind die Gesichtsdaten der "erlaubten Personen" gespeichert und die Kamera meldet nur entsprechende Abweichungen. Zusätzlich können die Familienmitglieder darauf vertrauen, dass ihre eigene Privatsphäre gesichert ist, denn die HomeKit-Kamera von Netatmo zeichnet auf Wunsch keine Bilder von identifizierten Gesichtern auf.

Im Lieferumfang ist eine microSD-Karte enthalten, auf der die Full-HD-Aufnahmen gespeichert werden. Neben der lokalen Sicherung können Nutzer das Filmmaterial optional in der persönlichen Dropbox-Cloud ablegen. Der Aufnahmebereich deckt 130 Grad ab, die Infrarot-Nachtsicht ermöglicht auch Bilder bei kompletter Dunkelheit und eine Secure-Video-Unterstützung ist integriert. Übrigens: Der Namenszusatz "Welcome" ist inzwischen veraltet, auch wenn die Cam zum Teil noch so genannt wird. Leider verfügt sie nicht über einen Akku.

Die besten Homekit-Kameras: Outdoor

Kameras für den Außenbereich können Einbrüche schon in der Entstehung verhindern. Außerdem können Eltern ihre im Garten spielenden Kinder oder Haustiere bequem beobachten und schnell eingreifen, wenn eine gefährliche Situation entsteht. Auch zur Überwachung eines industriellen Außengeländes eignen sich HomeKit-Kameras sehr gut.

Arlo Pro 4

Die Pro-4-HomeKit-Kamera von Arlo hat einen Akku, der bis zu sechs Monate hält, wenn er komplett geladen ist. Der Hersteller gibt keine IP-Zertifizierung an, bezeichnet das Gerät aber als "UV- und wetterbeständig".

Bei der maximalen Videoqualität ist die Arlo-Cam Spitzenreiter, denn sie bietet 2K-HDR-Bilder. Das 160-Grad-Sichtfeld deckt große Teile des Außenbereichs ab – auch bei Dunkelheit, denn die HomeKit-Kamera hat eine Nachtsichtfunktion und einen effektiven Scheinwerfer. Mikrofon und Lautsprecher sind direkt integriert, sodass eine Zwei-Wege-Kommunikation jederzeit möglich ist.

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eufyCam 2C

Die eufyCam 2C von eufy Security hat ein sehr gutes Argument auf ihrer Seite: Sie ist akkubetrieben. Weil die meisten HomeKit-Kameras auf ein Stromkabel angewiesen sind, ist das für viele ein echter Mehrwert – zumal die Laufzeit eines vollgeladenen Akkus sechs Monate erreichen kann. Dafür ist die eufyCam 2C an die Nutzung einer Basisstation gebunden, die Du per Kabel mit dem WLAN-Router verbindest.

Full-HD-Videoqualität, Nachtsicht und eine Lampe, die bei Dunkelheit noch bessere Bilder aufnimmt, gehören zur Ausstattung der eufyCam 2C. Hinzu kommt eine optionale Sirene, die ungebetene Gäste überraschen und in die Flucht schlagen kann. Auch die IP67-Schutzklasse überzeugt, denn so ist die Outdoor-Cam per Definition staubdicht und vor einem maximal halbstündigen Untertauchen bis zu einer Wassertiefe von einem Meter geschützt. Das Sichtfeld beträgt 140 Grad.

Logitech Circle View

Die Circle View von Logitech zählt zu den besten HomeKit-Kameras für den Outdoor-Bereich. Sie fügt sich ideal in die Apple-Produktpalette ein und unterstützt auch Secure Video. Durch die IP64-Schutzart ist die Cam zwar komplett gegen Staub, aber nur gegen allseitiges Spritzwasser geschützt. Aufnahmen lassen sich einfach mit der Apple-Home-App analysieren.

Mit einer Auflösung von bis zu 1080p gewährleistet die Circle View, die auch bei Nacht sieht, eine erstklassige Bildqualität. Die Zwei-Wege-Audiofunktion ermöglicht unkomplizierte Gespräche, wenn sich eine Person in der Nähe der Kamera befindet. Besonders überzeugend ist das Sichtfeld von 180 Grad. Per Einstellung lässt sich verhindern, dass die Homekit-Secure-Video-Kamera permanent Aufnahmen von vorbeifahrenden Autos macht. Energie erhält sie per Stromkabel.

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Zusammenfassung

  1. HomeKit-Kameras sind mit der gleichnamigen Smarthome-Software von Apple kompatibel.
  2. Es gibt kabelgebundene und akkubetriebene Sicherheitskameras, wobei Erstere die Regel sind.
  3. Du erhältst HomeKit-Kameras, die exakt auf Innen- oder Außenbereiche spezialisiert sind.
  4. HomeKit Secure Video ermöglicht das verschlüsselte Speichern der Aufnahmen in iCloud.
  5. Wichtige Komponenten sind das Sichtfeld, die Videoqualität und die Wetterbeständigkeit.
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