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HTC Vive Flow: Neue VR-Brille soll fürs Wohlbefinden sorgen

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Die HTC Vive Flow bekommt Strom durch einen externen Akku, der über USB-C angeschlossen wird. Bild: © HTC 2021

HTC hat am Donnerstag die neue VR-Brille Vive Flow enthüllt. In Sachen Design und Hardware geht der Hersteller diesmal einen anderen Weg. So sind die "Immersive Glasses" nicht fürs Gaming, sondern primär für Wellness gedacht.

Wie mehrere Leaks bereits andeuteten, hat HTC am Donnerstag die Vive Flow enthüllt. Die neue VR-Brille ähnelt im Design einer klassischen Brille. Statt eines Kastens mit Kopfband – wie zum Beispiel bei der Oculus Quest 2 der Fall – besitzt die Vive Flow zwei Bügel und zwei goldene "Brillengläser". Das Headset lässt sich so wie eine konventionelle Brille tragen. Außerdem kannst Du im Inneren des Geräts die Dioptrien individuell einstellen. Brillenträger müssen also nicht noch zusätzlich ihre Sehhilfe auf der Nase tragen.

Externer Akku erforderlich

Inhalte gelangen via Bluetooth 5.0 vom Smartphone auf die VR-Brille – nur Android-Geräte sind kompatibel. Der Strom kommt von einem externen Akku, der via USB-C-Kabel mit der Vive Flow verbunden wird. HTC bewirbt das 189 Gramm leichte Headset unter anderem als Fernseher für unterwegs mit einem Sichtfeld von bis zu 100 Grad.

Filme und Serien werden auf zwei 2,1 Zoll großen LCD-Bildschirmen vor den Augen angezeigt mit einer Auflösung von 1.600 x 1.600 Pixeln. Die Bildwiederholrate gibt HTC mit 75 Hertz an. Das Smartphone fungiert in diesem Modus als Fernbedienung. Wenn gewünscht, können die Bildschirme auf transparent gestellt werden, damit der Träger trotzdem noch seine Umgebung erkennen kann.

VR-Brille soll Nutzer entspannen

Doch HTC sieht die Vive Flow nicht nur als portablen Fernseher. Die Brille sei auch ein virtuelles Büro, in dem Arbeitswillige sich von einer hektischen Umgebung abschotten können. Bei VR-Konzerten wiederum könne die Vive Flow ein immersives audiovisuelles Erlebnis bieten. Dafür sind in den Brillenflügeln Stereo-Lautsprecher integriert. Wahlweise lassen sich aber auch Bluetooth-Kopfhörer verbinden.

Darüber hinaus sei die Brille ideal für Meditation und ASMR-Erlebnisse (Autonomous Sensory Meridian Response) geeignet – also dem Erleben von visuellen und akustischen Sinnesreizen wie zum Beispiel dem Knistern von Papier, die eine entspannende Wirkung auf den Körper haben sollen. Entsprechende Inhalte finden Nutzer auf der VR-Plattform Viveport von HTC, deren Nutzung ein zusätzliches Abo voraussetzt für rund 6 Euro pro Monat.

Die Vive Flow lässt sich ab sofort vorbestellen und kostet 549 Euro. Tasche und Akku für die VR-Brille sind separat erhältlich.

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