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iPad-Verfügbarkeit weiter eingeschränkt, iPhone 13 bevorzugt

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Wer sich ein aktuelles iPad zulegen will, muss momentan sehr viel Geduld aufbringen. Bild: © Apple 2021

Die Verfügbarkeit von iPads bleibt weiterhin eingeschränkt. Einem neuen Bericht zufolge erhöhte sich die Wartezeit auf die Apple-Tablets seit November 2021 drastisch. Grund dafür sei unter anderem Apples Priorisierung des iPhone 13 bei der Produktion.

Eine Lieferzeit von bis zu neun Wochen. Diese steht Kunden offenbar bevor, die ein aktuelles iPad-Modell von Apple kaufen wollen. Bei einer Analyse der iPad-Lieferzeiten in den wichtigsten Apple-Märkten, darunter USA, China und Japan, konnte Nikkei Asia eine deutlich erhöhte Lieferzeit feststellen. Anfang November 2021 betrug demnach die Lieferzeit für ein aktuelles iPad mit 64 GB Speicher noch 40 Tage, was schon recht lang ist. Seit Ende November zog die Wartezeit aber noch einmal an und liege mittlerweile bei durchschnittlich 50 Tagen, so die Marktforscher.

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Seit November 2021 haben sich die Lieferzeiten bei iPads deutlich erhöht. Bild: © Nikkei Asia 2022

Apple priorisiert das iPhone 13 bei der Produktion

Der Grund für die langen Lieferzeiten sei simpel: Apple müsse aufgrund der weltweiten Chip-Knappheiten Prioritäten bei der Produktion setzen. Und diese liege derzeit auf den sehr beliebten iPhone-13-Modellen, so Nikkei. Das lasse sich ebenfalls durch eine Analyse der Lieferzeiten belegen. Hier verhalte sich der Trend nämlich genau umgekehrt zum iPad.

Ende November 2021 betrug die Lieferzeit für ein iPhone 13 Pro mit 256 GB noch rund 30 Tage. Ende Januar 2022 schrumpfte die Wartezeit auf durchschnittlich zehn Tage, fand Nikkei Asia heraus.

Fehlende Display-Treiber erschweren die iPad-Herstellung

Dass Apple sich aktuell stärker auf iPhones als auf das iPad konzentriert, hat neben der höheren Nachfrage aber wohl noch andere Gründe. Wie Wayne Lam, Senior Director des Londoner Forschungsinstituts CSS Insight, erklärt, benötigten iPads aufgrund ihrer größeren Displays viele Display-Treiber. Gemeint ist hier nicht die Software, sondern elektronische Bauteile, die den Stromfluss beim Display regeln. Genau diese Bauteile sind besonders schwer von der Chip-Krise betroffen.

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