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Looking Glass Portrait: Dein holografisches Display für zu Hause

Du weißt nicht, wohin mit den Porträtbildern vom Smartphone? Mit dem Looking Glass Portrait, dem ersten bezahlbaren holografischen Display für zu Hause, kannst Du die Fotos in 3D wiedergeben. Der Entwickler Looking Glass Factory sucht via Kickstarter derzeit Unterstützer für sein innovatives Projekt.

Die Crowdfunding-Kampagne fürs Looking Glass Portrait bei Kickstarter läuft noch über einen Monat, hat ihr Finanzierungsziel aber bereits um ein Vielfaches übertroffen. Die Entwickler des holografischen Displays haben knapp 1,5 Millionen Euro eingesammelt, um die innovative Technologie anbieten zu können. Ihr Looking Glass Portrait ist ein großer Bilderrahmen, der Fotos und Videos dreidimensional darstellt, ohne dass Du eine Brille oder Ähnliches benötigst. Das Gadget kostet Early-Bird-Unterstützer 199 Dollar, umgerechnet rund 165 Euro. Später im Handel soll das holografische Display 349 Dollar kosten.

Das kann das Looking Glass Portrait

Mit dem Looking Glass Portrait soll es einfacher denn je sein, eigene Hologramme zu erstellen. Es lassen sich dafür Porträtaufnahmen von aktuellen Smartphones wie dem iPhone verwenden. Die Fotos mit Tiefeninformationen gibt das Standalone-Gerät als 3D-Modelle in einem 58-Grad-Blickwinkel wieder. Das Looking Glass Portrait nutzt eine Mischung aus Lichtfeld- und Volumendisplay-Technologie: Es bricht Licht durch Glas und projiziert es gleichzeitig auf mehrere Bereiche des Displays. Der Betrachter meint dann, ein dreidimensionales Bild wahrzunehmen.

Besonderheit des Looking Glass Portrait ist seine Zugänglichkeit. Niemand braucht Programmierkenntnisse oder tieferes technisches Verständnis, um das holografische Display zu nutzen. Du kannst einfach Porträtfotos mit Tiefeninformationen vom Smartphone in ein Programm namens HoloPlay Studio importieren, und das Programm konvertiert das Porträtfoto automatisch in ein Hologramm, das das Display in 3D anzeigt.

Hinweis zu Crowdfunding

Crowdfunding-Kampagnen beinhalten ein finanzielles Ausfallrisiko für Unterstützer. Informiere Dich daher vorher über Deine Rechte und Rückerstattungsmöglichkeiten.

Hologramme zum Leben erwecken

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Das Looking Glass Portrait kann auch 3D-Videobotschaften wiedergeben. Bild: © Looking Glass Factory 2020

Das Display eignet sich ebenso für deutlich anspruchsvollere Anwendungen. So lassen sich etwa holografische Videonachrichten aufnehmen und darstellen, interaktive Applikationen nutzen, 3D-Scans visualisieren und animierte 3D-Charaktäre zum Leben erwecken. Der Screen des Looking Glass Portrait misst 7,9 Zoll und projiziert zwischen 45 und 100 Ansichten einer 3D-Szene ins Innere. Der interaktive Bilderrahmen benötigt einen Stromanschluss und hat einen Raspberry Pi 4 integriert, um sich als Standalone-Gerät nutzen zu lassen. Für die interaktiven Anwendungen lässt sich das Looking Glass Portrait mit Microsofts Kinect-Kamera, Intels Real Sense oder einem Leap-Motion-Controller verbinden.

Wer jetzt als Early-Bird bestellt, soll mit einer Auslieferung des Looking Glass Portraits im März 2021 rechnen können. Spätere Unterstützer müssen mindestens bis April warten.

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