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Oppo Find N vorgestellt: Besser als das Galaxy Z Fold3?

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Das Oppo Find N scheint ein richtig spannendes Foldable zu sein. Bild: © Oppo 2021

Gestern war es endlich so weit: Oppo hat das Find N, das erste faltbare Smartphone des Unternehmens, offiziell vorgestellt. Das Find N überrascht mit ungewöhnlicher Form nach Vorbild des Samsung Galaxy Z Fold3, guter Hardware und vergleichsweise geringem Preis. Laut Aussagen von Oppo soll im aufgeklappten Zustand nicht einmal ein Display-Knick zu sehen sein.

Auf einem Event präsentierte Oppo gestern chinesischem und auch ausländischem Publikum erstmals das Find N. Das erste, was an dem faltbaren Smartphone auffällt, ist das Format. Laut offiziellem Datenblatt beträgt die Displaydiagonale im aufgeklappten Zustand 7,1 Zoll und zusammengefaltet gerade mal 5,49 Zoll. Im Unterschied zum sehr schmalen Galaxy Z Fold3 setzt das Oppo Find N allerdings auf das breitere 18:9-Format für das Außendisplay – das dürften einige Anwender bevorzugen, um angenehmer tippen zu können.

Deutlich kompakter und ohne sichtbare Knickfalte

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Das Oppo Find N ist mit 5,49 Zoll im zusammengeklappten Zustand recht handlich. Bild: © Oppo 2021

Damit ist das Smartphone deutlich kompakter als das Samsung Galaxy Z Fold3, das zusammengeklappt 6,2 Zoll misst, bietet im aufgefalteten Zustand aber immer noch ein angenehm großes Display (7,1 vs. 7,6 Zoll). Oppo hat sich bezüglich Handhabbarkeit also viele Gedanken gemacht. Besonders stolz ist das Unternehmen auf das Scharnier.

Das sogenannte "Wassertropfen-Scharnier" wurde von Oppo selbst entwickelt und erlaubt es, beide Displayhälften beinahe komplett bündig miteinander zu verschließen. Somit ist das empfindliche Display, das übrigens von Samsung kommt, besonders gut gegen Staub geschützt.

Außerdem soll das Scharnier dafür sorgen, dass beim Aufklappen keine sichtbare Falte im Display entsteht. Laut Angaben von Oppo ist zwar immer noch eine Falte vorhanden, die ist jedoch mit weniger als 0,15 Millimetern Tiefe nicht von einem glatten Display zu unterscheiden. Wie das Galaxy Z Fold3 besitzt auch das Oppo Find N eine Zertifizierung des TÜV Rheinland für mindestens 200.000 Faltvorgänge.

Diese Technik steckt im Oppo Find N

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Auch die Hardware-Ausstattung des Oppo Find N kann sich sehen lassen. Bild: © Oppo 2021

Das Oppo Find N kann nicht nur mit einer offenbar ausgereiften Faltmechanik punkten, sondern verfügt auch über eine zeitgemäße Hardware-Ausstattung. Das innere AMOLED-Display ist 7,1 Zoll groß und bietet eine Auflösung von 1792 x 1920 Pixeln sowie eine Bildwiederholrate von 120 Hz für eine geschmeidige Darstellung von Bewegungen wie Scrollen. Das äußere AMOLED-Display ist 5,49 Zoll groß, löst mit 1972 x 988 Pixeln auf und läuft mit 60 Hertz.

Für genug Rechenpower sorgt Qualcomms Snapdragon 888, dem wahlweise 8 GB RAM und 256 GB interner Speicher oder 12 GB RAM und 512 GB interner Speicher zur Seite stehen. Die Kapazität des Akkus beträgt 4.500 mAh und der Akku kann mit einem 33-Watt-Netzteil via USB-C-Anschluss schnellgeladen werden.

Auf der Rückseite des Oppo Find N befindet sich eine Triple-Kamera, die sich aus einem 50-Megapixel-Hauptsensor, 13-Megapixel-Teleobjektiv mit zweifach optischem Zoom und einem 16-Megapixel-Ultraweitwinkelsensor besteht. Dazu kommen noch zwei Selfie-Kameras (jeweils eine im äußeren und inneren Display), die beide mit 32 Megapixeln auflösen.

Verfügbarkeit und Preis

Das Oppo Find N erscheint ab dem 23. Dezember in China. Ob das faltbare Smartphone auch nach Europa kommt, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch unbekannt. Der Preis des faltbaren Smartphones liegt je nach Konfiguration bei 7.699 beziehungsweise 8.999 Yuan, was umgerechnet 1.040 beziehungsweise 1.215 Euro entspricht.

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