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Shadow: Alle wichtigen Infos zum Cloud-Gaming-Service

Shadow ermöglicht es Dir, von überall auf einen leistungsstarken Gaming-Rechner zuzugreifen.
Shadow ermöglicht es Dir, von überall auf einen leistungsstarken Gaming-Rechner zuzugreifen.

Am 4. September 2018 startete der Cloud-Gaming-Service Shadow endlich auch in Deutschland. Hier erfährst Du, was genau Shadow ist, welche Anforderungen für den Cloud-Gaming-Service nötig sind und was Dich der Spaß am Ende kostet. 

Was genau ist eigentlich Shadow?

Shadow ist ein Cloud-Gaming-Service, bei dem Du sozusagen einen virtuellen Windows-10-Gaming-PC mietest. Für eine monatliche Grundgebühr erhältst Du Zugriff auf leistungsstarke Hardware in einer großen Serverfarm. Dort wird dann Windows 10 für Dich installiert. Über einen Client stellst Du auf einem unterstützten Gerät anschließend eine Verbindung zu Deinem gemieteten Rechner her.

Das Bild, was der Rechner aus der Server-Farm erzeugt, wird mit niedriger Latenz auf ein unterstütztes Gerät Deiner Wahl gestreamt. Shadow unterstützt außerdem jede Menge Eingabe-Geräte und Hardware. Nutzt Du den Dienst auf einem Laptop oder PC kannst Du ganz normal die Tastatur und Maus verwenden. Streamst Du hingegen auf ein Smartphone, lohnt sich die Steuerung mit einem Controller.

Welche Games kann ich auf Shadow zocken?

Anders als bei anderen Cloud-Gaming-Services wie dem Xbox Game Pass oder Google Stadia erhältst Du bei Shadow keine "kostenlose" Spielebibliothek mit rotierenden Games. Du bekommst nur einen Windows-10-Gaming-PC. Für PC-Spiele musst Du selber sorgen.

Wenn Du eine große Steam-Bibliothek besitzt oder wöchentlich die kostenlosen Games im Epic Games Store mitnimmst, solltest Du aber eine recht große Auswahl an Spielen haben. Wenn Du bisher keine große Sammlung an Spielen hast, kannst Du natürlich auch erst einmal F2P-Titel wie "Fortnite", "Call of Duty Warzone", "Dota 2" und so weiter zocken.

Die fehlende Spielebibliothek ist gegenüber anderen Cloud-Gaming-Services ein Nachteil. Aber Shadow hat gegenüber dem Xbox Game Pass oder Google Stadia auch einen entscheidenden Vorteil: Du kannst Deinen virtuellen PC nicht nur zum Spielen nutzen. Wie Du Deinen Cloud-Rechner einsetzt, bleibt allein Dir überlassen. Natürlich richtet sich Shadow in erster Linie an Gamer, Du kannst Deinen virtuellen PC beispielsweise aber auch für die Videobearbeitung oder zum Arbeiten gebrauchen. Welche Programme Du auf Deinem Shadow-Rechner installierst, entscheidest Du.

Diese Hardware steckt in Deinem virtuellen Shadows-Rechner

Shadow verspricht Gamern eine hohe Streaming-Qualität. Spiele sollen bei einer 4K-Auflösung mit 60 FPS und bei einer Full-HD-Auflösung sogar mit 144 FPS laufen. Außerdem sei die Latenz sehr gering und Verzögerungen seien nicht spürbar. Damit dies möglich ist, muss der Server, auf dem Dein virtueller Rechner läuft, natürlich über eine entsprechend starke Hardware verfügen.

Folgende Hardware ist in jedem Shadow-Rechner verbaut:

  • Prozessor: Intel Xeon E5-2678, 4 Kerne / 8 Threads, 2,5 GHz Taktfrequenz, 3,1 GHz mit Turbo Boost
  • Grafikkarte: GeForce GTX 1080 oder gleichwertig
  • Arbeitsspeicher: 12 GB DDR4-RAM
  • Festplatte: 256 GB SSD, erweiterbar bis zu 2 TB (HDD)

Auf welchen Geräten kann ich Shadow nutzen?

Das Schöne an Shadow ist, dass der Cloud-Gaming-Dienst auf unzähligen Geräten mit relativ moderaten Systemanforderungen läuft. Grundvoraussetzung ist eine Internetverbindung, die mindestens Downloadgeschwindigkeiten von 15 Mbit/s unterstützt. Wenn Du Dir nicht sicher bist, wie schnell Dein Internet ist, kannst Du auf der Webseite von Shadow auch einen Speedtest machen.

Shadow kannst Du auf einer Vielzahl unterschiedlicher Geräte nutzen, darunter Smartphones, PCs, Macs und sogar Fernseher. Für die Betriebssysteme Windows, macOS, Android, Android TV, iOS, tvOS und Linux steht eine Shadow-App zur Verfügung, über die Du die Verbindung zu Deinem virtuellen Rechner aufbaust.

Wie bereits erwähnt, fallen die Systemanforderungen recht moderat aus. Ein Windows-PC sollte mindestens einen Intel-Prozessor aus der Sandy-Bridge-Serie (2011), 2 GB Arbeitsspeicher und DirectX 9c unterstützen. Möchtest Du auf einem Android-Smartphone spielen, wird mindestens Android 5.0 benötigt. Auf iPhone und iPad wird Shadow ab den Versionen iOS 11 beziehungsweise iPadOS 11 unterstützt. Hardware-Anforderungen zu weiteren Geräten findest Du auf der offiziellen Shadow-Webseite.

Was kostet Shadow?

Wenn Du den Cloud-Gaming-Service Shadow nutzen möchtest, kostet Dich der virtuelle PC 29,99 Euro pro Monat. Eine kostenlose Testversion des Diensts gibt es aktuell nicht. Stornierst Du allerdings Dein Abonnement in den ersten 14 Tagen nach der Aktivierung, wird Dir der gezahlte Betrag komplett zurücküberwiesen.

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