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Zum Vatertag! 9 echt starke Film- und Serienväter

Auch, wenn er nur gezeichnet ist: Mufasa geht locker als einer der perfektesten Filmväter durch.
Auch, wenn er nur gezeichnet ist: Mufasa geht locker als einer der perfektesten Filmväter durch. Bild: © Disney 2017

Väter sind großartig! Sie beschützen ihre Kinder, sind auf ihre Weise für die Familie da und ganz einfach die Helden des Alltags. Zum Vatertag ist es deshalb höchste Zeit, "Danke, Papa!" zu sagen. Und wie ginge das wohl besser, als mithilfe der folgenden neun Film- und Serienväter?!

Achtung, Spoiler!
Um Dir die folgenden Film- und Serienväter vorstellen zu können, kommen wir leider um den einen oder anderen Spoiler nicht herum.

Homer J. Simpson in "Die Simpsons" (seit 1989)

Ok, er liebt Bier, ist faul, tendiert zu Wutanfällen und hat die unschöne Angewohnheit, seinen Sohn Bart zu strangulieren. Oberflächlich betrachtet ist Homer Simpson also alles andere als ein mustergültiger Serienvater. Doch wenn es darauf ankommt, ist er für seine Kinder da und gibt sogar seinen Traumjob in der Bowlinghalle auf, um die finanzielle Sicherheit seiner Familie garantieren zu können.

Fazit: Die Zeichentrickserie "Die Simpsons" karikiert das Idealbild des American Way of Life bereits seit Jahrzehnten auf ihre absolut unnachahmliche Art und Weise. Und auch Homer ist auf seine vollkommen unvollkommene Art eigentlich ein liebender Familienvater, der für seine Kinder alles tut.

Mufasa in "Der König der Löwen" (1994)

Mufasa könnte wohl als absolut mustergültiger Filmvater gelten und stellt wohl sogar einige seiner Disney-Kollegen noch in den Schatten. Er ist ein weiser und gerechter Herrscher, liebevoller Vater und Ehemann und sogar der Tod kann ihn nicht daran hindern, seinen Sohn zu ermutigen, zu seiner Bestimmung zu finden.

Fazit: "König der Löwen" ist bis heute einer der erfolgreichsten Disney-Zeichentrickfilme und Mufasa wohl auf alle Zeit das Sinnbild des perfekten Filmvaters. 2019 kam der Realfilm in die Kinos und Mufasa verzauberte einmal mehr die großen und kleinen Zuschauer.

Bruce Willis als Harry Stamper in "Armageddon – Das jüngste Gericht" (1998)

Harry Stamper ist ein Mann, der zu seinem Wort steht – und ein Vater, der für seine Tochter nur das Beste will. Als er feststellt, dass sie mit seinem Angestellten A.J. zusammen ist, will er daher nichts lieber, als dem jungen Mann den Hals umzudrehen. Hauptsächlich, weil der ihn zu sehr an sich selbst erinnert. Trotzdem schafft er es am Ende, über seinen eigenen Schatten zu springen, und opfert sogar sein eigenes Leben, um A.J. und alle Menschen auf der Welt vor einem tödlichen Asteroiden zu retten.

Fazit: Dramatischer Actionfilm mit einem der herzergreifendsten Vater-Tochter-Momente der Filmgeschichte.

Robert De Niro als Jack Byrnes in "Meine Braut, ihr Vater und ich" (2000)

Für Jack Byrnes steht eines fest: Kein Mann ist gut genug für seine "kleine" Tochter Pam. Daher nimmt er deren Freund Greg Focker auch überaus genau unter die Lupe, als das Paar für die Hochzeit von Pams großer Schwester anreist. Dass das Familienoberhaupt früher für die CIA gearbeitet hat, kommt ihm da sehr gelegen.

Nach einer Reihe haarsträubender Verwicklungen und kurz, bevor alles in einer großen Katastrophe endet, sieht Jack sein übertriebenes Verhalten aber ein. Er versöhnt sich mit Greg und nimmt ihn als zukünftigen Schwiegersohn an.

Fazit: Überaus lustige Familienkomödie mit viel Herz und einem grandiosen Robert De Niro als überfürsorglichem Filmvater.

Gene Hackman als Royal Tenenbaum in "Die Royal Tenenbaums" (2001)

Nicht immer bieten sich Filmväter auf den ersten Blick als potenzielle Vorbilder an. Das gilt auch für Royal Tenenbaum, der seine Frau und die gemeinsamen Kinder einfach sitzen lässt und sich aus dem Staub macht. Erst Jahre später – der Nachwuchs ist längst erwachsen – zieht es den Anwalt wieder zu seiner Familie. Allerdings in erster Linie, weil er sich seine bisherige Unterkunft nicht länger leisten kann und seine Noch-Ehefrau wieder heiraten will.

Royal behauptet, todkrank zu sein und nistet sich im alten Familienhaus ein. Doch es dauert nicht lange, bis der Schwindel auffliegt und er wieder auf der Straße landet. Inzwischen ist ihm allerdings bewusst geworden, wie viel ihm seine Familie in Wahrheit bedeutet und er setzt alle Hebel in Bewegung, um ihnen zu ihrem persönlichen Glück zu verhelfen.

Fazit: Diese Tragikomödie zeigt, dass auch scheinbar hoffnungslose Fälle noch zu liebevollen (wenn auch unkonventionellen) Filmvätern avancieren können.

Marlin in "Findet Nemo" (2003)

Nachdem ein Barracuda Marlins Frau und fast alle Eier aus dem Gelege des Clownfischpaares gefressen hat, ist für den alleinerziehenden Fischvater nichts wichtiger, als die Sicherheit seines einzigen Sohnes. Überängstlich bewacht er den kleinen Nemo, der zudem mit einer schwächeren rechten Flosse geboren wurde. Als der junge Fisch an seinem ersten Schultag von einem Taucher gefangen wird, macht sich Marlin auf die abenteuerliche Suche nach seinem Sohn – quer durch den Ozean! Dabei lernt er nicht nur die kauzige Fischdame Dorie kennen, sondern auch das richtige Gleichgewicht zwischen Helikopterverhalten und Freiraum zu finden.

Fazit: Der Animationsfilm aus dem Hause Disney behandelt die anfangs durch überängstliches Verhalten geprägte Vater-Sohn-Beziehung auf gewohnt humor- und liebevolle Art und Weise. Marlin lernt, dass er seinem Sohn Freiraum geben muss, damit er erwachsen werden kann.

Jeffrey Dean Morgan als John Eric Winchester in "Supernatural" (seit 2005)

John Winchester arbeitet eigentlich als Mechaniker und kümmert sich liebevoll um seine Frau Mary sowie die beiden Söhne Dean und Sam. Doch eines Nachts trifft das Schicksal die Familie hart: Ein Dämon tötet Mary und versucht, von Baby Sam Besitz zu ergreifen. Obwohl John sein Kind retten kann, ist danach nichts mehr, wie es vorher war.

Der Serienvater wird zum rastlosen Dämonenjäger, der nur für die Rache an besagtem Dämon lebt und seine Söhne ebenfalls zu Jägern ausbildet. Für die Jungen bedeutet das alles andere als eine Bilderbuchkindheit und vor allem Sam macht seinem Vater dafür lange Vorwürfe. Trotzdem wird doch immer wieder deutlich, wie sehr John seine Söhne liebt. Am Ende opfert er sogar sein Leben und seine Seele im Tausch gegen das Leben seines Sohnes Dean.

Fazit: "Supernatural" ist die am längsten laufende Sci-Fi-Serie in der Geschichte des amerikanischen TV. Die komplizierte und trotzdem liebevolle Familienbeziehung der Winchesters trägt dabei mindestens ebenso sehr zur Beliebtheit der Serie bei, wie die immer wieder sehr selbstironischen Verweise und der große Mysterie-Anteil.

Will Smith als Chris Gardner in "Das Streben nach Glück" (2006)

Für Chris Gardner läuft sein Leben alles andere als rund: Als Handelsvertreter versucht er Ärzten, ein neues Gerät anzudrehen – ohne Erfolg. Das Geld ist knapp, die Miete kann er nicht mehr bezahlen und dann haut auch noch seine Frau ab. Gardner ist obdachlos, muss allerdings für den gemeinsamen Sohn sorgen. Doch er lässt sich nicht kleinkriegen, sondern macht das Beste aus seiner Situation: Gardner wird in einer Bank als Praktikant eingestellt und arbeitet hart daran, einer der besten Broker zu werden, um seinem Sohn ein schönes Leben zu ermöglichen.

Fazit: Chris Gardner gibt nicht auf! Mit Hartnäckigkeit und Zielstrebigkeit verfolgt er das klassische amerikanische Bild "Vom Tellerwäscher zum Millionär", vergisst dabei aber nie seinen Sohn. Er zeigt, dass es nicht die materiellen Dinge sind, die das Leben lebenswert machen.

Omar Sy als Samuel in "Plötzlich Papa" (2016)

Samuel genießt sein Leben in vollen Zügen an einem südfranzösischen Strand. Es nimmt jedoch eine unerwartete Wendung, als ein ehemaliger One-Night-Stand von ihm auf der Matte steht und ihm sein vermeintliches Baby in die Hand drückt. Der Single ist plötzlich Papa und tut sich ziemlich schwer mit seiner neuen Rolle. Doch mit der Zeit kommt er immer besser zurecht und es entwickelt sich eine ganz besondere Verbindung zwischen den beiden. Dann steht allerdings die Mutter der Kleinen vor der Tür und will fordert ihre Tochter zurück ...

Fazit: Niemand wird als Elternteil geboren, sondern muss sich in seiner neuen Rolle erst einmal zurechtfinden. Doch während sich die einen neun Monate darauf vorbereiten können, wird Samuel über Nacht zum Vater. Nach Anlaufschwierigkeiten meistert er seine Rolle jedoch bravourös und entwickelt seine ganz eigenen Erziehungsmethoden. Ganz ohne Ratgeber und Hilfe von außen ...

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