News

Adidas verkauft limitierte Sneaker aus dem 3D-Drucker

Adidas verkauft mit dem "3D-Runner" erstmals einen Schuh aus dem 3D-Drucker.
Adidas verkauft mit dem "3D-Runner" erstmals einen Schuh aus dem 3D-Drucker. (©news.adidas.com/femsta 2016)

Sportartikelhersteller Adidas setzt bei der Fertigung eines neuen Sneakers auf 3D-Drucker. Damit das limitierte Modell das Zeug zum Schuhwerk der Zukunft hat, sollte sich aber noch etwas am Preis tun...

Stolze 333 US-Dollar kostet ein Paar der "3D-Runner"-Sneaker, die Adidas ab nächster Woche in limitierter Auflage in drei Shops in New York, London und Tokio anbieten will. Damit verkauft das Unternehmen erstmals Schuhe, die mithilfe eines 3D-Druckers produziert wurden.

Ein 3D-Drucker webt die Schuhsohle

Laut einer Pressemitteilung von Adidas bestehen die Sohlen der Sneaker aus einer dreidimensionalen Netzstruktur, die ein 3D-Drucker aus Plastik webt. An unterschiedlichen Stellen ist das Geflecht unterschiedlich dick, um verschiedene Belastungen korrekt abzufedern. Auch die Fersenstütze kommt aus dem Drucker und geht direkt in die Sohle über – ohne Nähte oder Klebstoff. Adidas legt Wert darauf, klarzustellen, dass es sich bei der neuartigen Fertigungsweise nicht nur um ein Gimmick handle: Der Schuh soll elastischer und widerstandsfähiger sein als andere Modelle.

Testlauf für den Schuh der Zukunft?

Wer ein Paar der limitierten Sneaker ergattern möchte, muss sich über Adidas' hauseigene App Confirmed registrieren und kann dort ein Paar reservieren, das dann allerdings in einem der drei teilnehmenden Stores abgeholt werden muss. Wer es nicht nach England, Japan oder in die USA schafft, wird Schuhe aus dem 3D-Drucker aber womöglich bald auch im normalen Handel bekommen können: Schließlich kann man davon ausgehen, dass der "3D-Runner" ein Pilotprojekt ist, mit dem die neue Technik getestet wird – ähnlich wie die kürzlich vorgestellten biologisch abbaubaren Öko-Sneaker und die Schuhe aus Abfall.

Neueste Artikel zum Thema

close
Bitte Suchbegriff eingeben