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Akku alle? Geht nicht! Diese Smartwatch läuft mit Körperwärme

Die PowerWatch von Matrix Industries musst Du nie wieder aufladen.
Die PowerWatch von Matrix Industries musst Du nie wieder aufladen. (©YouTube/matrix powerwatch 2016)

Je mehr Funktionen eine Smartwatch hat, desto mehr Energie verbraucht sie in der Regel auch. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass der Akku eigentlich ständig aufgeladen werden muss. Nicht so bei der "PowerWatch" von Matrix Industries: Diese Smartwatch wird mit Körperwärme betrieben. 

Auch in den mittlerweile zu den Filmklassikern zählenden "Matrix"-Filmen werden Menschen als Energiequellen genutzt. Einen passenderen Namen hätte sich die Firma also kaum aussuchen können. Mit dem Slogan "Powered by you" bewirbt Matrix Industries die neue PowerWatch und macht damit Herstellern wie Apple Konkurrenz.

Was kann die Powerwatch?

Die PowerWatch besteht aus Flugzeug-Aluminium und kann drahtlos mit dem Smartphone synchronisiert werden. Sie stellt automatisch auf die aktuelle Zeitzone um und besitzt auswechselbare Ziffernblätter. Auch das Aufzeichnen von Aktivitäten, des Schlafs oder des Kalorienverbrauchs ist für die PowerWatch kein Problem. Die Daten können dann bis zu einem Jahr lang gespeichert werden. Beim Anlegen schaltet sich die Uhr nach wenigen Sekunden ganz einfach von selbst ein, wobei das Display mit einem hohen Kontrast aufwartet. Eine Funktion sticht außerdem heraus: Die PowerWatch ist die einzige Smartwatch mit einem Stromzähler, der die vom eigenen Körper erzeugte Energie anzeigt.

Akku, adé! Köperwärme meets Technologie

Matrix Industries ist einer der Pioniere, wenn es um Technologien zur Gewinnung von thermoelektrischer Energie geht. Das Unternehmen arbeitet mit Nanomaterialien, moderner Wärmetechnologie und neuester Niederspannungselektronik. So war die Entwicklung der Smartwatch ohne Akku möglich. Dabei gilt: Je mehr Du Dich bewegst, desto mehr Energie kannst Du erzeugen.

Wer die PowerWatch jetzt unbedingt ausprobieren möchte, kann sie bei Indiegogo ab rund 119 Dollar erwerben und unterstützt damit gleichzeitig das Crowdfunding-Projekt, das die Entwicklung finanziert. Ihr Finanzierungsziel hat die Smartwatch übrigens schon zwei Monate vor Ablauf der Kampagne übertroffen. Die ersten Exemplare sollen im Juli 2017 ausgeliefert werden.

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