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Biologisch abbaubar: Adidas bringt neue Öko-Sneaker

Adidas springt mit biologisch abbaubaren Sneaker auf den Öko-Zug auf.
Adidas springt mit biologisch abbaubaren Sneaker auf den Öko-Zug auf. (©© adidas Group 2016)

Bio und Nachhaltigkeit sind nach wie vor wichtige Schlagwörter im Einzelhandel. Sportartikler Adidas zeigt sich trend- und umweltbewusst – und präsentiert einen neuen Sneaker aus der Reihe UltraBoost, der aus 100 Prozent biologisch abbaubaren Materialien besteht.

Wann die Öko-Sneaker tatsächlich in den Läden stehen werden, ist nicht bekannt. Noch sind die Schuhe nur Prototypen, grob ist mit ihnen aber wohl im Jahr 2017 zu rechnen. Modisch anknüpfen soll der neue Adidas UltraBoost laut dem Lifestylemagazin HighSnobiety an die Adidas x Parley-Kollektion, die aus recyceltem Plastik besteht und dieses Jahr erschienen ist.

Neuer UltraBoost geht mit dem Trend

James Carnes, Creative Director bei Adidas, hat seine Ideen zum Öko-Sneaker laut TechCrunch kürzlich auf der Biofabricate Konferenz in New York erläutert: "Wir dachten, wir sollten etwas tun, das auch einen großen Effekt auf die Welt hat". Gesagt, getan: Das 100 Prozent biologisch abbaubare Obermaterial des neuen Schuhs nennt sich "Biosteel" und ist an die Fasern von Spinnennetzen angelehnt. Es soll leichter als synthetische Stoffe sein und trotzdem fast unzerreißbar. Verwendet wird der Stoff bereits zu medizinischen Zwecken.

Adidas produziert in Europa und Amerika

Zusammen mit dem Biotech-Unternehmen AMSilk aus München hat Adidas den Sneaker entwickelt und will nun nicht nur Material recyclen, sondern einen Schritt weitergehen. Adidas möchte für die neue Kollektion selbst produziertes Material verwenden, das problemlos von der Natur abgebaut werden kann.

Produziert wird der neue UltraBosst dabei nicht in Fernost, sondern in amerikanischen und europäischen Werken, die Adidas als "Speed Factories" bezeichnet. Eine dieser Fabriken steht auch in Deutschland, genauer gesagt im mittelfränkischen Ansbach, das nur rund 40 Kilometer vom Hauptsitz der Firma in Herzogenaurach entfernt ist. Teurer sollen die Schuhe "Made in Germany" aber nicht werden. Dennoch ist über den genauen Preis der Öko-Sneaker bisher noch nichts bekannt geworden.

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