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BMW plant mit Vision E3 Way KI-gesteuertes Fahren per E-Bike

Sieht so die Zukunft intelligenter Verkehrswege aus?
Sieht so die Zukunft intelligenter Verkehrswege aus? (©BMW 2017)

Smart Home ist inzwischen kein Fremdwort mehr und immer mehr Haushalte beziehungsweise deren Geräte werden intelligenter. Aber Radwege, die mit einer künstlichen Intelligenz ausgestattet sind? Das ist neu – wird aber gerade eifrig von der BMW Group vorangetrieben. 

Immer mehr Menschen bevölkern die Großstädte dieser Erde, was dazu führt, dass auch der Verkehr immer mehr zunimmt. Das wiederum führt letztendlich zu einer enormen Emission von Autoabgasen, was der Umwelt und damit dem Menschen schadet.

BMW will Verkehrswege revolutionieren

Dem will die BMW Group entgegenwirken, indem sie im Zuge ihres "Number One > Next"-Programms am Vision E3 Way arbeiten. In der offiziellen Pressemitteilung dazu erklären sie ihr Konzept: Die smarten Wege würden oberhalb oder neben den herkömmlichen Straßen und Schnellwegen der Autos verlaufen. Auf ihnen könnten keine herkömmlichen Roller oder Fahrräder fahren, sondern ausschließlich E-Bikes oder Elektroroller. Somit wären schon mal die Gefahren der Kollision mit einem Auto beseitigt.

Damit auch untereinander keine brenzligen Situationen entstehen, werden die elektronischen Gefährte von einer künstlichen Intelligenz gesteuert, die dafür sorgt, dass die Bikes und Roller nicht schneller als 25 km/h fahren. Auf den smarten Wegen würde es zudem zwei Spuren geben: Die eine wäre für Menschen, die zügiger unterwegs sind. Die Spuren würden sich erst kreuzen, wenn die Geschwindigkeiten beider Wege annähernd identisch sind.

Die elektronischen Gefährte können laut BMW Group geliehen werden. fullscreen
Die elektronischen Gefährte können laut BMW Group geliehen werden. (©BMW 2017)
Auch die Geschwindigkeit würde durch eine KI reguliert werden. fullscreen
Auch die Geschwindigkeit würde durch eine KI reguliert werden. (©BMW 2017)

Sicherheit und Effizienz als wichtigste Attribute

Das Beste: Um die Wege zu nutzen, benötigt nicht jeder Stadtbewohner oder Pendler ein eigenes Elektrorad oder einen Elektroroller. Die Idee der BMW Group sieht es vor, dass entsprechende Zweiradgefährte ausgeliehen und an bestimmten Stationen wieder abgegeben werden können.

"Unser Anspruch in der Zukunft wird es weiterhin sein, die Innovations- und Technologieführung auf einem Premium-Level halten zu können", wird Dr. Rainer Daude von der BMW Group zitiert. "Die Bedeutung des Begriffs 'Premium' wird sich in der Zukunft natürlich wandeln. Attribute wie geradlinig, praktisch, effizient, sicher und emissionsfrei werden immer wichtiger. Konkret heißt das, dass wir Lösungen liefern müssen, die die Mobilitätsbedürfnisse mit der Fähigkeit, die Reisezeit zu verbessern, in Einklang bringt – das bestmöglichste Level an Sicherheit, Praktikabilität und Effizienz anzubieten."

Wann und ob mit einem Pilotprojekt zu rechnen ist, darüber ließ die BMW Group keine Informationen verlauten.

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