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Brauchen wir diesen smarten Cookie-Maker wirklich?

Der Cookie-Maker ist eine teure Anschaffung.
Der Cookie-Maker ist eine teure Anschaffung. (©Twitter/CHiPCookieOven 2016)

Was gibt es besseres als den Duft frischgebackener Cookies aus dem Ofen? Mit dem Cookie-Maker mit dem bezeichnenden Namen CHiP ist die süße Leckerei nur einen Knopfdruck entfernt. Doch ganz ehrlich: Muss selbst das Keksebacken automatisiert werden?

Im Rahmen ihrer Kickstarter-Kampagne stellt das Team um CEO Kevin Yu die Zukunft des Keksebackens vor: den CHiP Smart Cookie Ofen. Der spezielle Ofen, der nach dem Prinzip der Konvektion funktioniert, wurde speziell für die Anforderungen der Cookie-Bäcker designt und fühlt, wann der Keks fertig ist.

Teig lässt sich vorbestellen

Und selbst das Mixen des Teigs wird einem abgenommen. Faule Naschmäuler können verschiedene Geschmacksrichtungen vom klassischen Chocolate Chip Cookie bis hin zum glutenfreien Haferflocken-Rosinen-Cookie fertig geformt dazu bestellen. Der Vorteil: Wird die Packung gescannt, weiß der Ofen genau, welche Temperatur und Backzeit benötigt wird. Gesteuert wird der ganze Vorgang über eine spezielle App des Herstellers. Nach nur zehn Minuten können die Cookies genossen werden. Doch natürlich dürfen auch eigene Teigkreationen den CHiP Smart Cookie Ofen besuchen. Allerdings immer nur vier Teigbatzen zur Zeit. Das Ergebnis kann sich aber sehen lassen:

Ooey gooey and ready for you in 10 minutes or less. Get your CHiP now! Visit our @kickstarter. Link in bio 🍪

Ein von CHiP Cookie Oven (@chipcookieoven) gepostetes Video am

Cookie-Maker: Teurer Backspaß

Noch gibt es den CHiP Smart Cookie Ofen nicht offiziell zu kaufen. Die Erfinder des Cookie-Makers haben aber eine Kickstarter-Kampagne gestartet, um den smarten Ofen zu finanzieren. Bis zum zweiten Dezember läuft die Aktion noch. Wer 99 US-Dollar spendet, kann den Cookie-Maker schon jetzt sein eigen nennen, der mit etwas Glück später zum Preis von 249 US-Dollar in den Handel gehen soll. Ein Teigrohcookie kostet zwar nur 1,25 bis 2,25 US-Dollar pro Keks, doch wirklich preiswert ist das smarte Backen damit auch nicht. Ob genug Menschen von der Idee überzeugt sind, wird sich zeigen. Von den erstrebten 100.000 Euro sind bisher nur 22.763 US-Dollar zusammengekommen.

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