News

Chowbotics: Finanzierung für Salat-Roboter "Sally" steht

Salat-Roboter Sally hat schier unbegrenzte Salatvariationen im Angebot.
Salat-Roboter Sally hat schier unbegrenzte Salatvariationen im Angebot. (©YouTube/Casabots 2016)

Auch in der Gastronomie sollen zukünftig Roboter den Kochlöffel schwingen. Der nächste Clou in der Sparte ist der Firma Chowbotics gelungen. Das auf die Entwicklung von Robotern für die Bewirtung spezialisierte Unternehmen kann sich über eine Finanzspritze von fünf Millionen US-Dollar vonseiten seiner Investoren freuen.

Damit ist die Zukunft von Salat-Roboter "Sally" gesichert. Sie ist das Aushängeschild von Chowbotics und soll, wenn es nach ihren Erfindern geht, bald in Restaurants, Flughäfen, Krankenhäusern und anderen Etablissements für frischen Salatgenuss sorgen. Doch das Geld fließt auch in die Entwicklung neuer Roboter, wie TechCrunch berichtet.

Chowbotics-Roboter bietet Salat in tausend Variationen

Der Vorteil von Sally gegenüber der regulären Salatzubereitung lässt sich schnell zusammenfassen. Der Roboter enthält 20 verschiedene Fächer, die mit jeweils einer Zutat befüllt werden. Aus diesen lassen sich über tausend verschiedene Salatkreationen zusammenstellen. Das kann hilfreich im Service eines Restaurants oder einer Kantine sein. Doch auch in Form eines Selbstbedienungsautomats hat Sally Zukunft. Dank eines Touchscreens kann der Nutzer selbst alle Zutaten für seinen Salat individuell aussuchen und diese anschließend grammgenau in den Salatbehälter füllen lassen.

Sally hat die Kalorien im Salat fest im Blick

Ein zusätzlicher Pluspunkt: Der Kunde erfährt über das Display genau, mit wie vielen Kalorien sein zusammengestellter Salat zu Buche schlägt. Chowbotics-Gründer und CEO Deepak Sekar hofft laut TechCrunch, mit dieser Funktion  auch gesundheitsbewusste Kunden in Schnellrestaurants zu locken. Die meisten Salate, die derzeit in diesen angeboten werden, sprengten häufig die 400-Kalorien-Grenze. Auch an Auswahl fehle es bislang. Zurzeit wird Sally testweise in Restaurants und Cafés in San Francisco und Texas eingesetzt. Doch schon diesen Frühling soll der Salat-Roboter auch für alle anderen Interessenten auf den Markt kommen. Für den Heimgebrauch ist Sally jedoch laut Sekar zumindest in den nächsten fünf Jahren nicht geplant.

Artikel-Themen

Neueste Artikel zum Thema

close
Bitte Suchbegriff eingeben