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Das sind die Gewinner von Nikons Makrofotografiewettbewerb

Eine fremde Galaxis? Nein! Dieses Foto zeigt einen Teil eines Mäusegehirns unter dem Mikroskop.
Eine fremde Galaxis? Nein! Dieses Foto zeigt einen Teil eines Mäusegehirns unter dem Mikroskop. (©Facebook/Nikon Small World (Hei Ming Lai, Dr. Wutian Wu) 2016)

Kleines ganz groß: Beim jährlichen Makrofotografiewettbewerb des Kameraherstellers Nikon werden seit 42 Jahren Großaufnahmen winziger Objekte prämiert. Auch die diesjährigen Gewinner zeigen unsere Welt wieder aus völlig neuen Perspektiven.

Landschaftsfotografie kann ja jeder! Beim seit 1975 stattfindenden "Nikon Small World"-Wettbewerb tauchen die teilnehmenden Fotografen in die Wunderwelt der Mikroskopie ein und holen in den Fokus, was sonst für die Augen unsichtbar – weil viel zu klein – ist. Eine Jury wählte auch in diesem Jahr aus 2000 Beiträgen die beeindruckendsten Bilder aus, die auf der Website des Wettbewerbs in den drei Kategorien "Top 20", "Ehrenpreise" und "Herausstechende Bilder" präsentiert werden.

Mit Babyfisch zum Hauptgewinn

Den ersten Platz im Wettbewerb ergatterte Dr. Oscar Ruiz von der Universität Texas mit seiner Aufnahme eines vier Tage alten Zebrafisch-Embryos. Das Foto des leicht schockiert dreinblickenden Tiers wurde mit einem Konfokalmikroskop aufgenommen, das ein Objekt nicht einfach vergrößert, sondern es in winzigen Abständen scannt und dann zusammensetzt. Dadurch sind selbst detaillierte 3D-Aufnahmen winziger Strukturen möglich.

Ein von Nikon Instruments (@nikoninstruments) gepostetes Foto am 19. Okt 2016 um 7:50 Uhr

Insekten ganz nah und surreale Fotokunstwerke

Sehr beeindruckend ist auch die farbenfrohe Nahaufnahme eines Schmetterlingsrüssels, mit der sich Jochen Schroeder aus Chiang Mai in Thailand den vierten Platz sichern konnte. Während das Insekt hier recht gut erkennbar ist, lassen andere Aufnahmen nur erahnen, was genau eigentlich abgelichtet wurde. Douglas L. Moores Aufnahme eines Achatkristalls in 90facher Vergrößerung etwa hat mit seiner bunten Ringstruktur eher etwas von einem surrealen Gemälde als von einem wissenschaftlichen High-Tech-Foto. Der künstlerische Wert solcher Aufnahmen ist auch der Grund dafür, dass sich die Gewinner nicht nur über Geldpreise in Form von Nikon-Gutscheinen freuen dürfen: Im nächsten Jahr werden die Top-20-Beiträge im Rahmen einer Wanderausstellung in Museen und Wissenschaftszentren quer durch die USA präsentiert.

Ein von Nikon Instruments (@nikoninstruments) gepostetes Foto am 25. Okt 2016 um 12:28 Uhr

Ein von Nikon Instruments (@nikoninstruments) gepostetes Foto am 19. Okt 2016 um 7:40 Uhr

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