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Das war's: Jawbone verabschiedet sich vom Fitness-Tracker-Markt

Einer der Fitness-Tracker-Pioniere verabschiedet sich vom Markt: Jawbone.
Einer der Fitness-Tracker-Pioniere verabschiedet sich vom Markt: Jawbone. (©Jawbone 2017)

Erste Vermutungen kamen schon vor rund einem Jahr auf, nun scheint es offiziell: Jawbone ist Geschichte. Das 1999 gegründete US-amerikanische Unternehmen wird nie wieder Wearables produzieren und stattdessen die Schotten dicht machen. 

Nach einem ersten Bericht von The Information, können nun auch The Verge und TechChrunch bestätigen, dass das Ende von Jawbone besiegelt ist. Mitbegründer Hosain Rahman hat sich bereits aus dem Geschäft zurückgezogen und ein neues Unternehmen gegründet.

Jawbone-Gründer versucht sein Glück mit neuem Unternehmen

Mit Jawbone Health Hub will Rahman seine Vision von gesundheitsbezogenen Produkten und Dienstleistungen fortsetzen und wird dabei von vielen ehemaligen Mitarbeitern unterstützt, wie The Verge berichtet. Einen unabhängigen Investor, der mit dem ursprünglichen Jawbone-Unternehmen nicht in Verbindung steht, gibt es auch schon.

Das Ende von Jawbone war absehbar

Dass es irgendwann so weit kommen musste, zeigten bereits die vergangenen Monate: Schon im letzten Jahr wurde die Produktion neuer Fitness-Tracker eingestellt, im September 2016 gab es auch keinen Verkauf der Wearables mehr. Hinzu kam ein finanziell äußerst intensiver Gerichtsstreit mit Konkurrent Fitbit. 

Somit verabschiedet sich einer der Pioniere auf dem Fitness-Tracker-Markt: Jawbone war das erste Unternehmen, das mit seinem Armband "Up" die Wearable-Branche revolutionierte.

Die Gründer gehen ihrer Wege

Während Hosain Rahman sich nun komplett auf sein neues Unternehmen Jawbone Health Hub fokussiert, ist hingegen noch offen, was Alexander Asseily, ebenfalls Gründer von Jawbone, machen wird.

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