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Das weltweit erste smarte Kondom trackt sexuelle Performance

"Und, Schatz – wie war ich?" Diese Frage beantwortet bald das smarte Kondom i.Con.
"Und, Schatz – wie war ich?" Diese Frage beantwortet bald das smarte Kondom i.Con. (©Thinkstock/iStock/lolostock 2017)

Das klingt doch mal nach einem Fitness-Tracker der anderen Art: Das i.Con will das erste smarte Kondom sein, das die männliche Leistung beim Sex auswertet – und zwar unter vielen verschiedenen Gesichtspunkten. Teilen kann Mann seine Ergebnisse natürlich auch. Was kann da schon schiefgehen?

"Und? Wie war ich?" Wenn die Herren der Schöpfung endlich mal eine objektive und mit Daten belegte Antwort auf diese berühmte Frage haben wollen, dann führt kein Weg am i.Con vorbei. Das smarte Kondom gibt Auskunft über so ziemlich alles, was Mann je wissen wollte – oder vielleicht auch lieber nicht.

Was kann das clevere Kondom?

Zunächst einmal handelt es sich beim i.Con nicht direkt um ein Kondom, sondern um einen Ring, der beim Sex über einem normalen Kondom getragen werden kann. Wer sich an dieser Stelle schon Sorgen darüber macht, welche Größe er denn bestellen soll, sei beruhigt: Es wird das i.Con in einer universellen Größe geben – allerdings mit einem verstellbaren Band. Größe spielt ja bekanntlich keine Rolle. Doch nun zu den Messungen, die i.Con vornimmt: Ausgewertet werden unter anderem Stoßgeschwindigkeit und -stärke, Temperatur und Umfang des besten Stücks und – sonst wäre es ja kein vernünftiger Fitness-Tracker – wie viele Kalorien beim Sex verbrannt wurden. Wer schnell den Überblick verliert, kann in der zugehörigen i.Con-App ebenfalls nachsehen, wie oft Mann in letzter Zeit Sex hatte. Ansonsten glänzt das intime Gadget mit sechs bis acht Stunden Akkulaufzeit und einer einjährigen Garantie.

Sex-Details mit der ganzen Welt teilen?

Wie jeder Fitness-Tracker bietet auch das smarte Kondom die Option, alle gemessenen Werte mit Freunden, Bekannten oder der ganzen Welt zu teilen – ob Mann das will, ist wohl eine sehr individuelle Entscheidung. Sorgen um seine zugegeben sehr privaten Daten muss sich aber angeblich niemand machen: Alle Werte sollen komplett anonym gespeichert werden. Bis Mann sich selbst überzeugen kann, ob i.Con hält, was es verspricht, dauert es offenbar noch ein wenig. Ein offizielles Release-Datum gibt es noch nicht, man wolle das smarte Kondom erst dann auf den Markt bringen, wenn es hundertprozentig funktioniert, so der Hersteller. Kosten soll das gute Stück 59,99 Britische Pfund, umgerechnet also knapp 70 Euro.

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