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Dashbot verwandelt Dein Auto in K.I.T.T. aus "Knight Rider"

Mehr als ein Navi: Dashbot ist ein Sprachassistent fürs Armaturenbrett.
Mehr als ein Navi: Dashbot ist ein Sprachassistent fürs Armaturenbrett. (©Youtube/Next Thing Co. 2016)

Smartphones haben beim Autofahren nichts in der Hand des Fahrers zu suchen. Mit Dashbot widerstehst Du der Verlockung, trotzdem auf den Schirm zu linsen: Das Smartphone-Interface hört aufs Wort und sieht dabei auch noch ziemlich stylish aus.

Beim Design des cleveren Roboters fürs Armaturenbrett haben sich die Macher eindeutig vom Wunderauto K.I.T.T. aus der Serie "Knight Rider" mit David Hasselhoff inspirieren lassen: Die einzige Anzeigefläche ist ein Anzeigefeld mit rotem Lauflicht, das dem Dashbot ein ziemlich retromäßiges Aussehen verpasst und angenehm wenig ablenkt. Seine inneren Werte sind aber hochmodern.

Stylisher Sprachassistent fürs Auto

Per Bluetooth verbindet sich das Gadget mit Deinem Smartphone und lässt Dich per Spracheingabe mit dem Gerät kommunizieren, ohne dass Du es dafür aus der Hosentasche nehmen musst. Dadurch kannst Du etwa SMS diktieren oder auf Nachrichten reagieren, die Dashbot Dir vorliest. Auf Zuruf spielt er Songs von verschiedenen Streaming-Diensten ab und ist mit Amazons Sprachassistent Alexa kompatibel. Hochwertige Mikrofone und Gegenschalltechnik sorgen dafür, dass Dashbot Dich auch bei Straßenlärm und Musik versteht. Sogar mit dem Navi arbeitet das Sprach-Interface zusammen und zeigt durch blinkende rote Pfeile auf seinem minimalistischen Display die Richtung an.

Die Installation ist denkbar simpel: Eine Magnethalterung hält Dashbot auf dem Armaturenbrett am Platz, Strom kommt aus dem Zigarettenanzünder und für den Sound sorgt ein Kabel, das an den Aux-Anschluss des Autoradios angeschlossen wird. Für ältere Autos ist auch eine Verbindung per Kassettenadapter oder Radiotransmitter möglich.

Spielwiese für Hacker

Für leidenschaftliche Programmierer und Hobby-Bastler ist Dashbot außer aufgrund seiner praktischen Anwendungen noch aus einem anderen Grund attraktiv: Bei dem Open-Source-Projekt können Hardware und Software leicht angepasst und verändert werden, weshalb wir uns demnächst vielleicht auf allerlei clevere und kuriose Dashbot-Hacks freuen dürfen. Aktuell wird das Gadget noch via Kickstarter finanziert und soll im Juli 2017 zum Preis von 49 US-Dollar erhältlich sein. Das Finanzierungsziel von 100.000 US-Dollar haben die Macher bereits um fast das Doppelte überschritten.

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