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Der PancakeBot macht verrückte Pfannkuchen auf Knopfdruck

Herzen, Tiere, Gesichter: Der PancakeBot druckt perfekte essbare Kunstwerke.
Herzen, Tiere, Gesichter: Der PancakeBot druckt perfekte essbare Kunstwerke. (©Kickstarter 2015)

Perfekte Pancakes auf Knopfdruck: Die macht der PancakeBot bald bei jedem Pfannkuchenliebhaber, der die 299 US-Dollar in den 3D-Drucker investiert. Nach erfolgreich abgeschlossener Kickstarter-Kampagne im April 2015 ist der Küchenroboter jetzt nämlich endlich marktreif und vorbestellbar.

Der erste Pfannkuchen misslingt immer! Dieses ungeschriebene Gesetz gilt nicht für ihn: den PancakeBot. Der 3D-Drucker für ausgefallene Pfannkuchen-Kreationen macht perfekte Eierkuchen – vom ersten bis zum letzten. Was alle Freunde der beliebten Frühstücks-Leckerei freuen wird: Das als Kickstarter-Kampagne gestartete Projekt steckt jetzt in den letzten Zügen. Der im Frühjahr 2015 erfolgreich finanzierte PancakeBot ist endlich marktreif und kann ab sofort vorbestellt werden. Zunächst leider nur in den USA und Kanada. Kostenpunkt: 299 US-Dollar.

PancakeBot druckt alles – vom Emoji bis zum Foto

Beim PancakeBot handelt es sich im Prinzip um einen gewöhnlichen 3D-Drucker, der nach dem Extrusionsverfahren arbeitet. Allerdings wird der clevere Küchenroboter nicht mit Kunststoff gefüttert, sondern mit Pfannkuchenteig. Diesen trägt ein computergesteuerter Druckkopf auf eine heiße Platte auf. Das gewünschte Motiv kommt dann dadurch zustande, dass einige Teigstellen länger backen als andere – sie werden dementsprechend dunkler. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Der PancakeBot druckt alles, was ihm die Software vorgibt. Und die kann per Speicherkarte mit allem Möglichem gefüttert werden, von einfachen Symbolen bis hin zum Foto eines menschlichen Gesichts.

Vom Lego-Prototyp zum fertigen 3D-Drucker

Von der Idee bis zum marktreifen Produkt war es übrigens ein langer Weg. Den ersten Prototyp baute Erfinder Miguel Valenzuela noch aus Lego. Diesen präsentierte er auf einer Messe in New York, wo der PancakeBot enormen Anklang fand, berichtet 3ders. Das gab dem Entwickler den Mut, weiterzumachen und den Haushaltshelfer langsam zur Serienreife zu führen. Dabei suchte er die Unterstützung der Kickstarter-Community – mit großem Erfolg: In nur 35 Tagen fand der PancakeBot 2000 Unterstützer, die mehr als 460.000 Dollar investierten. Nun dauerte es noch einmal rund ein Jahr, den 3D-Drucker für kreative Köstlichkeiten fertig für den hungrigen Markt zu machen.

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