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Die Zukunft der Mikro-Mobilität? Ford setzt ab sofort auf E-Scooter

Mit Spin holt sich Ford künftig auch E-Scooter ins Angebot.
Mit Spin holt sich Ford künftig auch E-Scooter ins Angebot. (©Spin 2018)

Immer mehr Autohersteller entdecken E-Mobilität für sich. Allerdings längst nicht nur für ihre vierrädrigen Modelle. Auch Ford will nicht hinter der Konkurrenz zurückstehen und steigt mit Spin in das E-Scooter-Geschäft ein.

Erst kürzlich verkündete mit General Motors (GM) einer der größten Autohersteller der Welt seinen Einstieg in die zweirädrige E-Mobilität. Gleich zwei E-Bike-Modelle bringt GM dafür an den Start. Nun zieht Ford nach, setzt allerdings auf E-Scooter.

Ford will Mikro-Mobilität stärken

Wie der Autohersteller gerade selbst verkündete, hat Ford dafür das Scooter-Sharing-Unternehmen Spin aufgekauft. Es soll künftig zu Fords Smart-Mobility-Abteilung Ford X gehören, wie Sunny Madra, der Vizepräsident der neuen Abteilung, im Statement des Unternehmens klarstellt.

Mit der Integration von E-Scootern – also elektrischen (Tret-)Rollern – ins eigene Portfolio, will Ford seine Anstrengungen im Bereich der Mikro-Mobilität verstärken, heißt es dort etwa. Grundlage der Überlegung ist demnach, dass Ford zufolge nachweislich immer mehr Menschen (Kurz-)Strecken nicht mehr nur mit einem Verkehrsmittel zurücklegen. Stattdessen setzen sie auf eine Kombination aus unterschiedlichen Transportmöglichkeiten.

Mit E-Scootern gegen Umweltverschmutzung, Stau und Co.

"Spin fügt ein aufregendes neues Angebot zu Fords Mobilitäts-Portfolio hinzu, mit dem wir versuchen, unsere Kunden dabei zu unterstützen, einfacher, schneller und kostengünstiger ans Ziel zu kommen", so Madra. Auch Staus, Parkplatzproblemen und Umweltverschmutzung möchte Ford mit den E-Scootern den Kampf ansagen. Wann und ob es das Angebot aus den USA auch nach Deutschland schaffen wird, ist derzeit noch unklar.

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