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Diese 3 Ideen könnte Motorola als neue Moto Mods umsetzen

Die Hasselblad-Kameralinse zum Aufstecken ist nur einer von vielen möglichen Moto Mods, mit denen sich die Funktionalität von Motorola-Smartphones erweitern lässt.
Die Hasselblad-Kameralinse zum Aufstecken ist nur einer von vielen möglichen Moto Mods, mit denen sich die Funktionalität von Motorola-Smartphones erweitern lässt. (©Facebook/Lenovo 2016)

Mit seinen Moto Mods hat Motorola ein spannendes Konzept mit großem kreativem Potenzial im Sortiment. Bei einem Hackathon in New York lieferten sich interessierte Entwickler nun ein Kräftemessen um die besten neuen Ideen für modulare Smartphones. Drei Ideen räumten ab.

Ein Klick und schon wird aus dem Smartphone ein Beamer, eine Hochleistungskamera oder ein tragbarer Lautsprecher: So stellt sich Motorola seine Moto Mods vor, mit denen Smartphones wie das Moto Z und das Moto Play um zusätzliche Hardware erweitert werden können, die sich in ansteckbaren Modulen versteckt. Um die Möglichkeiten des Systems besser auszureizen, veranstaltet das Unternehmen sogenannte Hackathons, bei denen Entwicklerteams in einer vorgegebenen Zeit neue Moto Mods basteln und präsentieren. Die besten Ideen werden von einer Jury prämiert und eventuell umgesetzt.

Moto Mods für Musiker, Gamer und Beauty-Bewusste

Wie das Magazin Techcrunch berichtet, fand der erste von vielen geplanten Hackathons am Wochenende in New York statt. 17 Teams aus insgesamt 53 Entwicklern machten sich 24 Stunden lang daran, die Moto-Mods-Palette zu erweitern. Am Ende wurden drei sehr unterschiedliche Konzepte zu Gewinnern ausgerufen: "Advanced Audio" erweitert das Moto Z um hochauflösende Audioausgänge und ist damit potenziell spannend für Musiker und Audiophile. "Sidepad" ist eine Art ansteckbares Gamepad, das Spielen auf dem Smartphone einfacher und intuitiver machen soll. Die wohl ungewöhnlichste Gewinneridee des Hackathons trägt den Namen "Bella" und verwandelt das Smartphone in einen sensorgestützten Beauty-Ratgeber. Der Moto Mod soll in Echtzeit Daten wie Luftfeuchtigkeit und UV-Strahlung sammeln sowie den Zustand der Haut des Smartphone-Besitzers auswerten. Aus diesen Werten soll er dann Pflegeempfehlungen errechnen und so zu einem gesunden Hautbild beitragen.

Werden die Hackathon-Gewinnerideen zu echten Moto Mods?

Jede der drei Gewinnerideen wird mit 5000 US-Dollar Preisgeld, einem Moto Z-Smartphone für jedes Teammitglied und einem dazugehörigen Development Kit honoriert. Zusammen mit den Gewinnern des nächsten Hackathons, der im Januar in San Francisco stattfindet, dürfen die drei Gewinnerteams außerdem ihre Ideen im Motorola-Firmensitz in Chicago präsentieren. Möglicherweise schaffen es "Bella" und Co. über diesen Weg demnächst in die Geschäfte – vielleicht als Teil der insgesamt zwölf neuen Moto Mods, die Motorola kürzlich für 2017 angekündigt hat.

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