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Diese LED-Lampe wird mit Salzwasser betrieben

Diese unauffällige LED-Laterne braucht keine Batterien, um zu leuchten.
Diese unauffällige LED-Laterne braucht keine Batterien, um zu leuchten. (©Twitter/maxellJP 2017)

Wenn ein Stromausfall das Haus in Dunkelheit hüllt, sind alternative Energiequellen Gold wert. Glücklich ist dann, wer die LED-Lampe Mizusion sein Eigen nennt. Das Notfall-Licht wird nämlich statt mit Strom oder Batterien durch Wasser betrieben.

Genauer gesagt ist es eine Mischung aus Wasser und Salz, die die kleine Laterne für bis zu drei Tage leuchten lässt. Gemeinsam mit Sauerstoff aus der Luft und einem austauschbaren Magnesiumelement wird aus dem Salzwasser Elektrizität erzeugt, wie Nikkei Technology berichtet.

Zusammenspiel von Magnesium, Salzwasser und Sauerstoff

Dabei fungiert das Magnesiumgemisch als negative Elektrode, der Sauerstoff als positive Elektrode und das Salzwasser als Elektrolyt. Im Zusammenspiel generieren diese Bestandteile den Strom. Auf diese Weise wird eine Beleuchtungsstärke von etwa 2000 Lux erzeugt. Für bis zu 80 Stunden – also gut drei Tage – kann die LED-Lampe ununterbrochen leuchten. Für ihren nächsten Einsatz muss allerdings das Magnesiumelement, das als Power Bar bezeichnet wird, ausgetauscht werden.

LED-Lampe Mizusion ist für den Notfall gedacht

Für den täglichen Gebrauch ist die LED-Lampe jedoch ohnehin nicht gedacht. Sie wurde vom Hersteller Hitachi Maxell für den Notfall konzipiert und kann für bis zu zehn Jahre gelagert werden. Die Kosten für die LED-Lampe belaufen sich auf 2.980 Japanische Yen (etwa 25 Euro). Die austauschbare Power Bar schlägt hingegen mit 980 Yen und damit acht Euro zubuche. Ob und wann es die Mizusion im deutschen Handel geben wird, ist noch ungewiss.

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