News

Dieses kleine Wearable trackt Deinen Wasserhaushalt

Dehydriert? Dieses Wearable warnt Dich rechtzeitig.
Dehydriert? Dieses Wearable warnt Dich rechtzeitig. (©Twitter/NCState 2017)

Wearables bekommen im Einsatz für die Überwachung der Fitness einen immer höheren Stellenwert. Statt nur Schritte zu zählen oder den Puls zu messen, kann Dich dieses Wearable sogar vor Dehydration schützen.

Forscher der North Carolina State University haben ein spezielles Wearable entwickelt: Und zwar in Form eines kabellosen Sensors, der den Wasserhaushalt eines Menschen über die Haut überwacht. Das ist nicht nur ein nützliches Gerät für Extremsportler, sondern könnte für Menschen von Bedeutung sein, die in einem heißen Umfeld arbeiten oder an Erkrankungen leiden.

Sensoren beobachten Hydratation in Echtzeit

Das Besondere an dem Wearable ist, dass es die individuelle Hydratation des Nutzers über die Haut misst. Der Sensor besteht aus zwei Elektroden, die aus einem elastischen Polymerverbund hergestellt wurden. Dieser enthält leitfähige Silbernanodrähte. Diese Elektroden beobachten die elektrischen Eigenschaften der Haut. Da sich diese Eigenschaften auf Grundlage der individuellen Hydratation auf eine vorhersehbare Weise ändern, lässt sich aus den Messwerten der Elektroden ablesen, wie wasserhaltig die Haut ist. Das geschieht über eine Verlinkung mit einem Fitnesstracker.

Günstiges Wearable mit großem Nutzen

Das kleine Device kann am Handgelenk oder in Form eines Patches an der Brust getragen werden. Es ist leicht, flexibel und dehnbar. Doch bisher gibt es nur Prototypen. Es soll aber im Gegensatz zu bisher erhältlichen Überwachungsgeräten, die mit 8.000 US-Dollar zubuche schlagen, wesentlich günstiger sein. Der Hauptautor der Studie, der Doktorant Shanshan Yao gab in der Pressemitteilung der Universität an, dass die Sensoren nur etwa einen US-Dollar kosten. Das dazugehörige Wearable würde in der Preisklasse von verbreiteten Wearables wie Fitbit liegen. Laut Mitautor der Studie John Muth, Professor für Elektrotechnik und Informatik an der NC State, könnte das Wearable beispielsweise für Militärpersonal, Athleten und Feuerwehrmänner relevant sein. Doch auch ältere Menschen oder Patienten, die an verschiedenen Erkrankungen leiden, könnten von dem Wearable profitieren, so Yao.

Neueste Artikel zum Thema

close
Bitte Suchbegriff eingeben