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Dieses Shuttle in Las Vegas braucht keinen Fahrer mehr

Braucht keinen Fahrer und ist vollelektrisch unterwegs: das Shuttle von Navya.
Braucht keinen Fahrer und ist vollelektrisch unterwegs: das Shuttle von Navya. (©Navya 2017)

Die Stadt der Sünde ist um eine Attraktion reicher: In Las Vegas dreht für eine Testphase ein autonomes Shuttle fleißig seine Runden, um Passagiere von Kasino zu Kasino zu befördern.

Das Konzept des autonomen Fahrens hat jetzt auch die US-amerikanische Spielerstadt Las Vegas erreicht. Zwei Wochen lang, vom 11. bis zum 20. Januar, können sich Einheimische und Touristen von einem selbstfahrenden Shuttle namens Arma auf einem vorgegebenen, lokal beschränkten Streckenabschnitt durch die City kutschieren lassen.

Das erste autonome Shuttle auf öffentlichen Straßen

Das Pilotprojekt ist eine Zusammenarbeit des französischen Shuttle-Herstellers Navya, dem Logistikunternehmen Keolis und der Stadt Las Vegas – und ein absolutes Novum auf öffentlichen Straßen in den USA, berichtet die Zeitung Las Vegas Sun. Entsprechend begeistert zeigt sich die Bürgermeisterin Carol Goodman: "Was für ein wundervoller Tag für uns alle, das zu beobachten." Goodman hofft, nach dem Testcase im Sommer oder frühen Herbst eine ganze Flotte der Arma-Fahrzeuge einsetzen zu können.

Platz für zwölf Personen

Das vollelektrische Shuttle bietet Raum für bis zu zwölf Personen und fährt normalerweise bis zu 44 Stundenkilometer (27 mph) schnell. Für den Testzeitraum ist die Höchstgeschwindigkeit aus Sicherheitsgründen auf 19 km/h (12 mph) beschränkt. Das Risiko eines Unfalls ist allerdings überschaubar, schreibt Techcrunch, da autonome Fahrzeuge bei geplanten bzw. programmierten, festen Routen nicht allzu fehleranfällig seien. Für Navya ist es ohnehin nicht das erste Projekt dieser Art: Bereits seit Oktober 2015 sind in Frankreichs Hauptstadt Paris Shuttles des Herstellers auf den Straßen zu sehen.

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