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Eigene Rahmen-Designs für Profilbilder auf Facebook verfügbar

Facebook testet gerade ein Tool, das Nutzer Rahmen für Profilbilder erstellen lässt.
Facebook testet gerade ein Tool, das Nutzer Rahmen für Profilbilder erstellen lässt. (©Facebook 2016)

Schon zur WM unterstützten Fußballfans ihr Team auf Facebook, indem sie ihr Profilbild mit einem Rahmen in den Farben der eigenen Lieblingsmannschaft verzieren konnten. Das kam scheinbar so gut an, dass Facebook nun ein Tool entwickelt hat, mit dem Nutzer auch eigene Rahmen für ihre Profilbilder kreieren können.

Die Einführung der individuellen Rahmen auf Facebook ist ein weiterer Schritt im Konkurrenzkampf zwischen Facebook und Snapchat, wo die Nutzung von Fotos bereits im Zentrum der Kommunikation zwischen den Nutzern steht.

So funktioniert die neue App

Mit dem Update der Facebook-App kann eigentlich jeder Nutzer Designs für das eigene Profilbild erstellen und die selbst kreierten Rahmen zu Fotos oder Videos hinzufügen. Auch die Facebook-Kamera-App soll darauf zugreifen können. Dabei unterscheidet das soziale Netzwerk zwischen Designs für Orte und allgemeinen Designs. Damit die Gestaltung der Rahmen nicht außer Kontrolle gerät und für unlautere Zwecke missbraucht wird, wird jedes Design aber zuerst von Facebook freigegeben, bevor es zur Nutzung bereitgestellt wird.

Schnell und einfach zum individuellen Profilbild

Für die Nutzung des neuen Tools sind keine technischen Vorkenntnisse erforderlich. Die Gestaltung der Rahmen kann außerdem mit jedem beliebigen Programm vorgenommen werden, sodass niemand bei der Verwendung der neuen Rahmen ausgeschlossen wird. Jedenfalls nicht, solange der Nutzer im richtigen Land lebt. Zuerst wird die neue Funktion in Kolumbien, Mexico, Taiwan und Großbritannien sowie Irland verfügbar sein. Facebook erklärte gegenüber dem Technologie-Magazin TechCrunch die Auswahl der Märkte damit, dass die Profilrahmen in diesen Ländern bisher am meisten genutzt wurden. Dort ist das neue Tool seit heute auf Facebook verfügbar. Bevor das Feature weltweit ausgerollt wird, will das Netzwerk zuerst noch seine In-App Kamera verbessern.

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