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Einhorn-Schokolade sorgt für Hype in deutschen Supermärkten

Glitzer gewinnt! Mit seiner Einhorn-Schokolade traf der Schoko-Hersteller Ritter Sport mitten ins Herz seiner Fans.
Glitzer gewinnt! Mit seiner Einhorn-Schokolade traf der Schoko-Hersteller Ritter Sport mitten ins Herz seiner Fans. (©Facebook/Ritter Sport Deutschland 2016)

Mit der limitierten Sorte "Einhorn" wollte der Schokoladenhersteller Ritter Sport nur eine niedliche Sonderaktion zum Novemberanfang starten. Mit dem Ansturm auf das Produkt rechnete offenbar niemand...

Ganz so effektiv hatte sich der Schokoladenfabrikant Ritter Sport seine Marketing-Idee mit der Einhorn-Schokolade wohl nicht ausgemalt: Die geschichtete weiße Schokolade mit Joghurt und Himbeer-Cassis in Glitzerverpackung war innerhalb von 20 Stunden überall vergriffen.

Überlastung durch Einhorn-Schokolade

Der Online-Shop des Unternehmens brach unter dem Ansturm der Einhorn-Liebhaber zusammen und auch in den bundesweit zwei Shops in Berlin und Waldenbuch war die limitierte Schokolade in kürzester Zeit ausverkauft. Unter dem Hashtag #glittersport posteten glückliche Besitzer der Leckerei in sozialen Medien Bilder von wahren Hamsterkäufen, in denen sie sich mit einem Jahresvorrat eindeckten. Andere gingen leer aus  und waren entsprechend angefressen.

Auf seiner Facebook-Seite entschuldigte sich Ritter Sport bei allen, die keine Schokolade mehr abbekommen hatten und zeigte sich überrascht von dem unerwartet großen Interesse. Das Magazin Gründerszene.de meldet allerdings berechtigte Zweifel an: Schließlich wurde die Einhorn-Aktion außerordentlich professionell organisiert, was die Überraschung etwas unglaubwürdig erscheinen lässt.

Horrende Preise sorgen für Unmut

Bei eBay rief die Einhorn-Schokolade unterdessen einen schwunghaften Schwarzmarkt ins Leben, auf dem die begehrten Tafeln für ein Vielfaches des Verkaufspreises (1,99 Euro) weggehen. Einige verzweifelte Einhorn-Fans sind offenbar bereit, über 25 Euro für ein Exemplar hinzublättern. Das sorgt verständlicherweise für Unmut bei den Kunden, der die Freude bei Ritter Sport über den gelungenen PR-Coup etwas trüben dürfte. "Weil sooooo viele von euch gerne noch eine Tafel hätten, werden wir prüfen, ob eine Nachproduktion möglich ist – können allerdings nichts versprechen!!", schreibt das Unternehmen bei Facebook.

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