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Fitbit steigt mit Nutzern ins Bett: Schlafstudie veröffentlicht

Wie gut schlafen Frauen und Männer wirklich? Fitbit hat das in einer neuen Schlafstudie untersucht.
Wie gut schlafen Frauen und Männer wirklich? Fitbit hat das in einer neuen Schlafstudie untersucht. (©Fitbit 2018)

Hast Du gut geschlafen? Wer auf diese Frage nicht nur eine subjektive Antwort möchte, ist auf Schlafstudien angewiesen. Fitbit hat jetzt für eine eigene Untersuchung in Sachen Schlafqualität mehrere Milliarden Nutzerdaten ausgewertet. Mit erstaunlichen Ergebnissen.

Seit März 2017 hat das Unternehmen dafür Nutzerdaten gesammelt. Insgesamt sechs Milliarden Nächte an Schlaf wurden so inzwischen angehäuft (natürlich anonymisiert und vereinheitlicht). Die mit Abstand größte Datenmenge, auf die Schlafforscher jemals Zugriff hatten.

Fitbit-Schlafstudie zeigt: Frauen schlafen mehr als Männer ...

Ein besonders markanter Punkt, der den Forschern dabei ins Auge fiel, war der deutliche Unterschied zwischen den Schlafmustern von Männern und Frauen. So bekommen die Herren der Schöpfung laut der Schlafstudie von Fitbit im Schnitt rund 25 Minuten weniger Schlaf ab, als die holde Weiblichkeit.

Trotzdem bekommen sowohl Frauen als auch Männer viel zu wenig Schlaf. Während Frauen im Schnitt für sechs Stunden und 50 Minuten schlummern, sind es bei Männern gerade Mal sechs Stunden und 26 Minuten. Von den empfohlenen acht Stunden Schlaf sind damit beide Meilen weit entfernt, resümiert Yahoo Finance unter Berufung auf die Fitbit-Daten.

In der Fitbit-App können Nutzer ihr Schlafverhalten und die Schlafqualität genau analysieren. (© 2018 Fitbit)

... aber auch besser?

Vor diesem Hintergrund scheinen die knapp 25 Minuten mehr Schlaf pro Nacht Frauen einen deutlichen Vorsprung in Sachen Ausgeruhtheit zu verschaffen, oder? Nicht ganz. Die Schlafstudie von Fitbit zeigt nämlich auch, dass Frauen zu 40 Prozent häufiger an Einschlafstörungen leiden. Zudem verbringt die Damenwelt rund 10 Minuten mehr im REM-, also Traumschlaf, als Männer.

Während süße Träume an sich ja etwas Schönes sein mögen, ist es die Tiefschlafphase, die entscheidend für ein frisches und ausgeschlafenes Gefühl am Morgen ist. Und da liegen Männer und Frauen mit jeweils rund 15 Prozent pro Nacht wieder gleichauf.

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