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Flexitarismus könnte zum größten Food-Trend 2017 werden

Bei Flexitariern steht auch eine geringe Menge an Fleisch auf dem Speiseplan.
Bei Flexitariern steht auch eine geringe Menge an Fleisch auf dem Speiseplan. (©Pexels 2016)

Vegane Ernährung war gestern. Auch wenn Fleischverzehr immer mehr verpönt wird, müssen wir doch nicht gänzlich auf den Genuss von tierischen Produkten verzichten. 2017 wird nämlich das Jahr des Flexitarismus.

Wie der Name schon andeutet, ist der Flexitarismus eine flexible Form des Vegetarismus. Zwar setzt sich die Ernährung vorwiegend aus vegetarischen Lebensmitteln zusammen, doch auch Fleisch darf ab und an auf den Teller. Laut dem Independent könnte sich der Flexitarismus zum neuen Food-Trend für 2017 mausern.

Mehr Flexibilität dank Flexitarismus

Gerade wenn Du am Wochenende unterwegs ist, kann der Flexitarismus eine gute Alternative zu einer vegetarischen oder auch veganen Lebensweise sein. Während man sich im eigenen Heim alles gut zubereiten kann, ist das im Café oder Restaurant anders. Schnell können sich im Salat kleine Zugaben aus Speck oder Pute verbergen. Als Flexitarier ist das jedoch kein Problem. Auch kannst Du Deine Fleischgelüste befriedigen, ohne gleich über die Stränge zu schlagen. Eine mögliche Umsetzung dieser Ernährungsweise wäre beispielsweise, dass Du nur an einem Tag der Woche Fleisch isst.

Food-Trend ist gut für Gesundheit und Umwelt

Ein zusätzlicher Bonus: Obwohl man nicht komplett auf Fleisch verzichten muss, werden die Risiken für Erkrankungen wie Diabetes, Krebs und Herzleiden deutlich reduziert. Gleichzeitig hilfst Du indirekt beim Umweltschutz, denn allein durch die Viehhaltung werden über 50 Prozent der schädlichen Treibhausgase abgegeben. Aus diesen Gründen wird seit 2009 in Großbritannien auch für einen fleischfreien Montag geworben. Die Initiative wurde von Paul, Mary und Stella McCartney 2009 ins Leben gerufen und unter anderem von Jamie Oliver und Emma Thompson unterstützt.

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