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Foodles: Diese smarten Kühlschränke sollen die Kantine ersetzen

Foodles will auch kantinenlose Firmen mit frischem Essen versorgen.
Foodles will auch kantinenlose Firmen mit frischem Essen versorgen. (©Facebook/Foodles 2017)

Was tun, wenn die eigene Firma keine Kantine besitzt? Bisher mussten Arbeitnehmer dann teuer auswärts essen. Foodles will dieses Problem jetzt mit einem neuartigen Konzept lösen. Die Idee: Smarte Kühlschränke sollen die Kantine ersetzen.

Bisher operiert das Start-up nur im Großraum Paris. Doch wenn sich die smarten Kühlschränke durchsetzen, könnten weitere Standorte folgen.

So funktioniert das Konzept von Foodles

Die Idee des Start-ups ist so einfach wie genial und schließt gleichzeitig eine markante Marktlücke: Foodles zielt auf kleine und mittlere Unternehmen, für die sich eine eigene Kantine nicht lohnt, deren Mitarbeiter aber dennoch in den Genuss von günstigem UND frischem Essen kommen sollen. Dafür platziert das französische Unternehmen einen oder mehrere smarte Kühlschränke in der jeweiligen Firma, die dann täglich frisch befüllt werden.

20 bis 300 Personen pro Büro kann Foodles eigenen Angaben zufolge auf diese Weise täglich mit frischem Essen versorgen. Und: Abgesehen von den einmaligen Installationskosten werden für den Arbeitgeber keine weiteren Kosten fällig. Mitarbeiter zahlen für eine frische Mahlzeit im Schnitt unter 5 Euro.

Smarte Kühlschränke sorgen für das etwas andere Take-out

Bezahlt wird via Prepaid-Karte. Jeder Mitarbeiter kann sich eine dieser Karten sichern, ein Prepaid-Konto anlegen und dann die frischen Mahlzeiten damit aus den smarten Kühlschränken entnehmen. Jedes Behältnis ist mit einem Identifizierungs-Chip ausgestattet, sodass Foodles tatsächlich nur den Betrag vom Guthaben des Mitarbeiters abbucht, der auch wirklich verzehrt wurde. Die verfügbaren Angebote wechseln wöchentlich.

So vielversprechend das Konzept klingt, ob es sich tatsächlich auch über die Grenzen der französischen Hauptstadt hinaus durchsetzt, muss sich erst noch zeigen. Bisher stehen die smarten Kühlschränke bei etwa zwölf Unternehmen Pariser Großraum.

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