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FridgeCam: Kühlschrank-Kamera gegen Lebensmittelverschwendung

Ab September könnte die FridgeCam Deinen Kühlschrank für Dich im Blick behalten.
Ab September könnte die FridgeCam Deinen Kühlschrank für Dich im Blick behalten. (©ThinkstockPhotos / belchonock 2017)

Mithilfe einer neuen Kamera samt zugehöriger App soll künftig jeder Kühlschrank smart werden. Die FridgeCam behält nicht nur die vorhandenen und fehlenden Lebensmittel im Blick – sie hilft auch, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren.

Bereits auf der CES im Januar 2017 sorgte die FridgeCam für Wirbel und der Grund dafür ist simpel: Fragen wie "Habe ich diese Zutaten noch zu Hause oder muss ich sie einkaufen?" oder "Ist dieses Produkt überhaupt noch gut?" haben wir uns sicher alle schon einmal gestellt. Die smarte Kamera FridgeCam soll in genau solchen Situationen Abhilfe schaffen. Über die App soll das Gerät seinen Usern auch unterwegs den aktuellen Inhalt des Kühlschranks zeigen können, fehlende Grundnahrungsmittel auf den Einkaufszettel setzen und auf in Kürze ablaufende Haltbarkeiten hinweisen. Ein weiterer Clou: Damit weniger weggeworfen wird, liefert die App zusätzlich Rezeptvorschläge, die die entsprechenden Zutaten enthalten.

Günstige Alternative zum smarten Kühlschrank

Der Hersteller erklärt auf seiner Website, dank der FridgeCam würden bis zu 50 Prozent weniger Lebensmittel im Müll landen und die Nutzer könnten somit bares Geld sparen – ebenso wie beim Kauf der kabellosen Kamera selbst. Denn: Im Gegensatz zu den teuren smarten Kühlschränken kostet die FridgeCam zum Aufrüsten eines normalen Kühlschranks gerade einmal 99 britische Pfund, umgerechnet rund 110 Euro. Ein weiterer Vorteil: Das Gerät soll in jedem Kühlschrank installierbar sein und sowohl mit iOS als auch Android kompatibel sein.

Warten auf die FridgeCam

Bis die smarte Kamera Deinen Kühlschrank im Blick behalten kann, wird es allerdings noch eine Weile dauern. Die FridgeCam ist zwar bereits vorbestellbar, soll jedoch erst im September 2017 offiziell auf den Markt kommen. Ein weiterer Haken ist die Lieferung, denn für diese werden Käufer außerhalb der USA und Großbritannien offenbar noch einmal extra zur Kasse gebeten. Den Preis eines neuen smarten Kühlschranks, welcher je nach Modell um die 3.000 Euro kosten kann, dürfte die Kamera dennoch bei Weitem unterbieten.

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