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Für Frostbeulen: Beheizbares Shirt The Flare ersetzt den Zwiebellook

Dieses Shirt macht seinen Träger heiß.
Dieses Shirt macht seinen Träger heiß. (©The Flare / Blanc 2018)

Was zieh ich an? Dünnes Shirt oder dicken Pulli? Oder besser beides? Diese oder ähnliche Fragen hat sich gerade in der Übergangszeit im Herbst oder Winter wohl jeder schon einmal gestellt und am Ende doch gefroren oder geschwitzt. The Flare soll das Problem lösen: Das beheizbare Shirt wird als das wärmste Shirt der Welt angepriesen – ohne aber je zu überhitzen.

"Mach Dir keine Gedanken mehr darüber, wie viele Schichten Kleidung Du tragen solltest", verkündet der US-Hersteller Blanc vollmundig auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter. Sein neues beheizbares Shirt The Flare soll den Zwiebellook künftig überflüssig machen. Statt auf mehrere Kleidungsschichten setzt der Hersteller lieber auf einen leichten, herausnehmbaren 6000mAh-Akku und Carbonfaser-Technologie, die das Shirt für bis zu fünf Stunden warmhalten.

3 Wärmestufen auf Knopfdruck

Am unteren Saum des Shirts findet sich ein  leuchtender LED-Power-Button, über den die Temperatur gesteuert werden kann. Drei Wärme-Modi stehen zur Auswahl.

Leuchtet der Knopf weiß, ist die niedrigste Stufe aktiviert. Diese entspricht etwa der Temperatur eines Shirts, das gerade aus dem Trockner genommen wird. Dieser Modus soll beispielsweise im zugigen Großraumbüro oder in der Bahn für Wärme sorgen und kann bis zu fünf Stunden aufrechterhalten werden.

Die mit einem orangefarbenen Licht gekennzeichnete Medium-Stufe soll hingegen beim Herbstspaziergang oder auf dem Weg zur Arbeit in den Morgenstunden für den Extra-Wärme-Kick sorgen. Ist dieser Modus gewählt, ist der Akku allerdings bereits nach etwa 3,5 Stunden leer.

Zu guter Letzt gibt es noch den ultimativen Modus für alle Frostbeulen. Das High-Warmth-Setting soll sich anfühlen wie ein Ofen to go. Gute zwei Stunden lang soll dem Träger bei einem Spaziergang durch den winterlichen Wald oder beim Skifahren eingeheizt werden.

The Flare erhitzt drei zentrale Wärmezonen auf Knopfdruck. (© 2018 Blanc)

Da geht noch was

Für alle, die zwischendurch nicht auf ihr Smartphone verzichten können, gibt es noch einen kleinen Extra-Clou: An den USB-Anschluss des The-Flare-Akkus kann auch jederzeit ein anderes Gerät angeschlossen werden. Am Power-Level-Display kannst Du wiederum jederzeit ablesen, wie es um den Ladestand Deines Akkus bestellt ist.

Kickstarter ist Feuer und Flamme

Auf Kickstarter ist das beheizbare Shirt bereits ein voller Erfolg. Rund 9.000 Euro wollte der Hersteller ursprünglich sammeln – über 84.000 Euro kamen bereits zusammen. Wer The Flare ebenfalls in seinen Kleiderschrank hängen möchte, kann aber noch immer für 129 US-Dollar pro Shirt (etwa 112 Euro) zuschlagen. Diesen Winter müssen wir allerdings noch bibbern: Geliefert wird das Shirt erst im März 2019.

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