News

Ganz schön sicher: Smarter Schmuck ruft für Dich um Hilfe

Bisher kennen wir smarten Schmuck eigentlich nur aus dem Bereich der diskreten Fitness-Tracker und Co. Mit invisaWear hält jetzt aber auch eine extra Portion Sicherheit Einzug im Schmuckkästchen. Der kleine Anhänger sieht nämlich nicht nur schick aus, sondern soll im Ernstfall als persönliches Alarmgadget dienen.

Es ist eine traurige Tatsache: In einer echten Gefahrensituation bleibt meist keine Zeit, mit dem Smartphone aktiv um Hilfe zu rufen. Und selbst wenn Du Dein Handy erreichen und in der Lage sein solltest, zu telefonieren, heißt das noch nicht, dass Du den Einsatzkräften auch Deine genaue Position mitteilen kannst. Hier soll invisaWear ins Spiel kommen. Der smarte Schmuck ruft auf Druck nicht nur Hilfe, sondern übermittelt auch gleich noch alle wichtigen Informationen an Freunde, Familie und Einsatzkräfte.

InvisaWear setzt auf GPS und Sicherheitstechnik

Dafür setzt das smarte Schmuckstück auf eine Kombination aus GPS und RapidSOS-Integration in der zugehörigen App. So haben Nutzer gleich mehrere Möglichkeiten, mit dem Anhänger um Hilfe zu rufen. Im Ernstfall genügt es beispielsweise, zweimal kurz hintereinander auf das Wearable zu drücken, um einen Hilferuf zu aktivieren. Die App sendet daraufhin automatisch Nachrichten mit dem genauen Aufenthaltsort an bis zu fünf hinterlegte Kontakte, die dann einen Notruf absetzen können.

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, über die invisaWear-App Hilfe zu rufen. Hier kommt RapidSOS ins Spiel. In der App kann zwischen vier verschiedenen Buttons gewählt werden. Ein Notruf mit allen wichtigen Daten wird dann an die nächstgelegene Polizei-, Feuerwehr-, Notarzt- oder "Car Crash"-Station gesendet.

RapidSOS funktioniert nur in den USA

Obwohl Letzteres derzeit nur in den USA funktioniert, können Nutzer mit dem smarten Schmuck trotzdem weltweit Freunde und Familie in einer möglichen Gefahrensituation alarmieren. Einzige Voraussetzung: Das gekoppelte Smartphone darf nicht weiter als rund neun Meter entfernt sein.

Auf Crowdfundingplattform Indiegogo bemühen sich die Entwickler von invisaWear derzeit um die Finanzierung ihres smarten Schmuckstücks. Dass die Technik bereits funktionstüchtig ist, soll dabei durch eine Zertifizierung von US-Technik-Riese Arrow demonstriert werden. Interessierte können sich invisaWear aktuell noch für einen Preis ab 89 US-Dollar (rund 71 Euro) sichern. Später soll der smarte Schmuck 129 US-Dollar (etwa 103 Euro) kosten.

Artikel-Themen
close
Bitte Suchbegriff eingeben