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Garmin verzeichnet Wachstum im Outdoorsegment

Die hohe Nachfrage nach der Multisport-Smartwatch fēnix 5 bescherte Garmin ein Umsatzplus.
Die hohe Nachfrage nach der Multisport-Smartwatch fēnix 5 bescherte Garmin ein Umsatzplus. (©Garmin Deutschland GmbH 2017)

Wenn sich das Jahresende mit großen Schritten nähert, ist es Zeit Bilanz zu ziehen – so auch für Garmin. Der Hersteller von Fitness-Trackern, Smartwatches und vielem mehr zeigt sich bezüglich seiner Umsatzprognose 2017 optimistisch.

Wie Garmin in einer Pressemitteilung verlauten ließ, stehen die Produkte aus seinem Sortiment auch im dritten Quartal weiter auf Erfolgskurs. Während es zwar einen Rückgang bei der Nachfrage nach einfachen Fitness-Trackern gibt, sind vor allem die Segmente Outdoor, Aviation, Marine und Fitness sehr erfolgreich.

75 Prozent des Jahresumsatzes aus vier Segmenten

Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Gesamtumsatz für den Hersteller aus den USA im dritten Quartal um 3 Prozent auf 743 Millionen US-Dollar an. Hervortun konnten sich in diesem Zeitraum vor allem die Bereiche Outdoor, Aviation, Marine und Fitness, die ein Umsatzwachstum von 9 Prozent verzeichnen. Damit generierte Garmin 75 Prozent seines Gesamtumsatzes aus diesen Bereichen. Damit das so bleibt, investiert der Konzern weiterhin in Innovation und steigerte folgerichtig seine Investitionen in Forschung und Entwicklung.

Nachfrage nach Fitness-Trackern auch bei Garmin gesunken

Insbesondere die High-Tech-Multisport-Smartwatch fēnix 5 habe sich auf dem Smartwatch-Markt behaupten können, so Kai Tutschke, Geschäftsführer der Garmin DACH. Zwar wäre marktübergreifend die Nachfrage nach "einfachen" Fitness-Trackern gesunken, was sich im Bereich Fitness mit einem Umsatzrückgang von 12 Prozent bemerkbar machte. Doch mit den Smartwatches aus dem Hause Garmin ließe sich weiteres Wachstum erzielen. Vor allem setzt der Hersteller in Zukunft auf höherwertige Produktneuheiten wie die vívo-Modelle, die auf der IFA 2017 vorgestellt wurden.

Die Prognose für den Jahresumsatz hat Garmin von 3,04 auf 3,07 Milliarden US-Dollar hochkorrigiert.

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