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Google: Neue VR-Brille soll ohne Smartphone und PC auskommen

Cardboard, adé: Google arbeitet anscheinend an einer neuen VR-Lösung.
Cardboard, adé: Google arbeitet anscheinend an einer neuen VR-Lösung. (©TURN ON 2015)

Google arbeitet angeblich an einer VR-Brille, die ohne zusätzliches Smartphone und auch ohne PC funktionieren soll. Was genau der Hersteller vorhat, ist allerdings noch nicht klar.

Bereits seit einigen Tagen kursieren Gerüchte, laut denen Google nach seiner Cardboard-Offensive auch an einer vollwertigen Virtual Reality-Brille arbeiten soll. Bislang ging man aber davon aus, dass die Google-Brille ähnlich wie Samsungs Gear VR in Kombination mit einem Smartphone funktionieren könnte. Nun hat allerdings das Wall Street Journal Informationen erhalten, wonach es sich bei der VR-Brille um ein Stand-Alone-Gerät handeln soll.

Virtual Reality ohne Smartphone und PC

Im Klartext bedeutet das: Die Brille soll ohne zusätzliches Smartphone und auch ohne einen angeschlossenen PC funktionieren. Diese Informationen stammen angeblich von Personen, die mit der VR-Entwicklung bei Google vertraut sind. Wie genau ein solches System aussehen könnte, ist natürlich reine Spekulation. Nach aktuellem technischen Stand müsste eine VR-Brille, die ohne Smartphone oder PC funktionieren soll, über eine eigene Prozessor-Einheit verfügen.

Cloud-basiertes VR?

Denkbar wäre jedoch auch eine andere Lösung, die schon eher zu Google passen würde. So könnte der Hersteller auch an einer VR-Brille arbeiten, die mit einer Cloud-Computing-Plattform arbeitet. Alle Rechenprozesse würden dann cloudbasiert auf Google-Servern durchgeführt, während die Brille selbst die Daten per WLAN empfängt und sendet. Ein solches System würde allerdings eine extrem schnelle und stabile Netzverbindung erfordern.

Unklar ist, ob diese Stand-Alone-VR-Brille tatsächlich schon in diesem Jahr vorgestellt wird. Immerhin wird erwartet, dass Google auf seiner Entwicklerkonferenz I/O 2016 im Mai ein neues VR-Produkt ankündigen wird. Vielleicht handelt es sich dabei aber auch um eine Zwischenlösung zwischen Cardboard und einer eigenständigen Virtual Reality-Brille.

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