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Hayo ist ein praktischer Motion-Controller fürs Smart Home

Unscheinbar, aber wachsam: Hayo scannt den Raum und erkennt Gesten – an Möbeln oder auch mitten in der Luft.
Unscheinbar, aber wachsam: Hayo scannt den Raum und erkennt Gesten – an Möbeln oder auch mitten in der Luft. (©Youtube/Hayo 2017)

Vielleicht brauchen Smart-Home-Besitzer demnächst weder Smartphone-Apps noch Sprachbefehle zur Steuerung ihrer Geräte. Hayo erkennt Gesten im Raum mit seinem 3D-Sensor, wandelt sie in Steuerbefehle um und lässt Dich wirken wie ein Tech-Magier!

Den Fernseher anschalten? Mit einer stoßenden Handbewegung in Richtung Bildschirm erledigt. Die Musik lauter machen? Ein Klopfen auf den Wohnzimmertisch genügt. Die Heizung hochdrehen? Eine Aufwärtsbewegung mit der Hand, und schon wird es warm im Zimmer. Das Gadget Hayo will Smart-Home-Besitzern neue Steuerungsmöglichkeiten eröffnen und setzt dazu auf Augmented-Reality-Technik.

Hayo erkennt Gesten und Berührungen

Das Gerät wird mitten im Raum platziert, ans Stromnetz angeschlossen und mit dem WLAN verbunden. Mit Kameras und einem 3D-Sensor scannt Hayo das Zimmer und erstellt ein dreidimensionales digitales Abbild. Über die zugehörige App können dann gezielt einzelne Punkte, Orte oder Möbelstücke im Raum ausgewählt werden und mit virtuellen Knöpfen, Kontaktflächen und Reglern versehen werden. Die lassen sich dann nutzen, um verknüpfte Smart-Home-Geräte zu kontrollieren. So könntest Du zum Beispiel der Sofalehne mit wenigen Handgriffen beibringen, bei leichtem Darüberstreichen die Lautstärke des Fernsehers zu verändern oder das Licht zu dimmen.

Kreative Freiheit für Smart-Home-Magier

Weil Hayos Sensor ständig den Raum überwacht, um eventuelle Steuerungsgesten sofort zu erkennen, lässt sich das Gadget auch für komplexere Aufgaben einspannen: Denkbar ist zum Beispiel ein Einbrecheralarm, der ein Foto des Eindringlings machen kann und es aufs Smartphone sendet. Auch eine Kindersicherung, die Alarm schlägt, sobald sicher der Nachwuchs dem brennenden Kamin oder anderen gefährlichen Orten nähert, ist möglich.

Crowdfunding-Kampagne läuft noch

Der Fantasie sind offenbar kaum Grenzen gesetzt – vorausgesetzt, Hayo hält die vollmundigen Versprechen, die seine Erfinder in Werbevideos machen. Aktuell wird der Zauberkasten fürs Wohnzimmer nämlich noch per Crowdfunding finanziert. Wenn Hayo die benötigten 80.000 US-Dollar zusammenbekommt, sollen die ersten Geräte im August 2017 ausgeliefert werden.

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