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Herzzerreißend! Affen trauern um vermeintlich toten Roboter

Affen sind die besseren Menschen! Das zeigt dieses Video der BBC auf herzzerreißende Art und Weise. Denn als ein Roboteraffe, der die Languren eigentlich filmen soll, versehentlich fallen gelassen wird, fangen die Affen an zu trauern.

Die Vorschau auf BBCs neue "Spy in the Wild"-Serie dürfte vielen Zuschauern sehr nahegehen. Gleich die erste Folge beinhaltet nämlich herzzerreißende Szenen aus einem Zoo in Indien. Hier hat die BBC ihren "Spy", einen mit einem Kameraauge ausgestatteten Roboteraffen, in ein Langurengehege geschmuggelt. Bis auf das Auge, das den Affenspion zu erkennen gibt, könnte der Roboter durchaus als echtes Langurenbaby durchgehen. Das sehen die Affen im Zoo genauso. Sie sind neugierig, nehmen den Neuankömmling sofort in ihre Gemeinschaft auf und kümmern sich auch ums Babysitting, wie es unter Languren üblich ist – bis ein etwas übermütiger Affe das Roboterbaby fallen lässt.

Fake-Affe fällt herunter – und wird betrauert

Da das vermeintliche Langurenbaby aus großer Höhe stürzt und regungslos am Boden liegen bleibt, wird es von der Affengemeinschaft für tot gehalten. Was dann passiert, kann einem Tränen in die Augen treiben: Die Languren verstummen, versammeln sich und trauern um das tote Baby.

All dieser Lärm, den sie anfangs machten, verstummte plötzlich, und sie fingen an, sich zu umarmen.
Matthew Gordon, BBC

In herzzerreißenden Szenen zeigt die BBC, wie sich die Languren gegenseitig in den Arm nehmen und sich Halt geben. Die Stimmung im Gehege ist plötzlich eine komplett andere. Die meisten Menschen dürften Affen noch nie so ruhig und bedacht erlebt haben. Die gesamte erste Folge von "Spy in the Wild" wird am heutigen Donnerstagabend auf BBC One ausgestrahlt.

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