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Hosen runter: Jetzt kommt die smarte Unterwäsche

Falls Du Deine Wearables gerne ganz nah bei Dir trägst, ist die Unterwäsche Skiin vermutlich genau das Richtige für dich.
Falls Du Deine Wearables gerne ganz nah bei Dir trägst, ist die Unterwäsche Skiin vermutlich genau das Richtige für dich. (©SKIIN 2018)

Noch tragen die meisten Fitness-Fans ihre Tracker am Handgelenk, doch das könnte sich bald ändern: Smarte Unterwäsche soll künftig hautnah am User sein und dessen Werte non-stop prüfen. Allerdings gibt es auch einen Textilhersteller, der mit seinen Kleidungsstücken zu viel Nähe zwischen Nutzer und smarten Geräten verhindern will.

Die Flut der mitdenkenden Gadgets macht auch vor pikanten Privatzonen nicht Halt: Bei dem kanadischen Unternehmen Myant kann nun smarte Unterwäsche vorbestellt werden. Skiin heißt die innovative Modelinie, deren Boxershorts, Slips und Sport-BHs direkt mit dem Smart Home verbunden sind.

Gesundheitscheck hautnah

Skiin bedient sich der gleichen Technik wie bereits erhältliche Smart Clothes, beispielsweise die smarte Jeansjacke von Levi's und Google. Mithilfe von Sensoren trackt die clevere Unterwäsche Herzfrequenz, Körpertemperatur, Blutdruck, Bewegung und Flüssigkeitsaufnahme des Trägers. Die Daten werden aufbereitet und sind via Smartphone-App einsehbar.

Diese Unterwäsche kann Deiner Umgebung einheizen

Damit jedoch nicht genug: Die Unterwäsche kann die gesammelten Daten zudem zum Anlass nehmen, um direkten Einfluss auf das Smart Home zu nehmen. So könnte eine zu niedrige Körpertemperatur beispielsweise dazu führen, dass Skiin den Befehl an das Nest-Thermostat aussendet, die Raumtemperatur zu erhöhen. Günstig ist diese fürsorgliche Unterwäsche allerdings nicht: Zwischen 279 und 349 US-Dollar, umgerechnet zwischen 230 und 290 Euro, kostet die High-Tech-Lingerie.

Smarte Schutzkleidung

Auch auf der CES 2018 gibt es schlüpfrige Neuheiten. Die Unterwäsche Spartan soll allerdings einen gänzlich anderen Zweck erfüllen als die Skiin: Statt die smarten Geräte näher an den User zu bringen, soll sie ihn vor ihnen schützen – genauer gesagt: vor ihrer Strahlung. Spartan will mithilfe eingewebter Silberfäden Schutz vor der schädlichen Smartphone-Strahlung bieten und somit die Fruchtbarkeit der männlichen Träger gewährleisten. Der Hersteller selbst bewirbt die Unterwäsche als Faradayscher Käfig zum Anziehen.

Neuigkeiten von der CES 2018
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