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iPhone-Nutzer wollen kein Date mit Android-Besitzern

Ob zwei Menschen ein Paar werden, liegt auch an ihrem Smartphone-Modell.
Ob zwei Menschen ein Paar werden, liegt auch an ihrem Smartphone-Modell. (©Elenathewise/iStock/Thinkstock 2017)

Sind Menschen mit iPhone wirklich so anders als Zeitgenossen, die ein Android-Smartphone besitzen? Zumindest eine aktuelle Umfrage legt das nahe. Denn beim Dating spielt bei den Millennials das Smartphone-Modell des potenziellen Partners eine entscheidende Rolle. 

In einer Umfrage des US-Datingportals Match.com wurden 2016 insgesamt 5.500 Singles ab 18 Jahren in Amerika dazu befragt, was es heißt, Single zu sein. In Tagen von Tinder und Co. gab es natürlich einen kompletten Themenblog namens "Technically Dating".

Kompatibilität von Android und iPhone: Negativ!

Und tatsächlich hat das Smartphone eines Menschen bei den Millennials Einfluss darauf, wie das Gegenüber wahrgenommen wird. Während Android-Nutzer tatsächlich jemanden 15-mal wahrscheinlicher negativ beurteilen würden, wenn er ein iPhone besitzt, sieht es anders herum nicht besser aus. iPhone-Besitzer rümpfen 21-mal eher die Nase über Mitmenschen mit einem Android-Gerät. Doch wie kommt das zustande? Die Seite Android Authority hat dafür eine sozioökonomische Erklärung. In der öffentlichen Wahrnehmung der US-Bürger würden Android-Geräte als billig gelten, was automatisch auch auf die Besitzer bezogen würde. Andersherum würden iPhone-User von Android-Fans als hochmütig und in negativem Sinne mainstreamig bewertet werden.

Millennials haben kein Verständnis für alte Modelle

Doch egal ob Android oder iPhone, die Studie vereint offenbar beide Gruppen in ihrem Wunsch nach dem neuesten Modell beim Dating-Partner. Besitzer von älteren Smartphones bekommen nach Meinung der Befragten 56 Prozent weniger wahrscheinlich ein heißes Date als jene, die mit der neuesten Technik auftrumpfen können. Ein weiteres No-Go bei den Singles der Umfrage: Geräte mit einem Sprung in ihrem Display. Offenbar sehen die Millennials den optischen Makel zwar nicht so eng wie die vorangegangenen Generationen, doch bei Frauen kommt der Riss in der Fassade gar nicht gut an. 83 Prozent der Damen würden einen Mann wegen dieses Missstands mit größerer Wahrscheinlichkeit negativ bewerten.

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