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Jollylook: Diese Vintage-Kamera besteht fast völlig aus Pappe

Die Pappkamera Jollylook sieht stylish aus und macht, was sie soll: analoge Retro-Fotos.
Die Pappkamera Jollylook sieht stylish aus und macht, was sie soll: analoge Retro-Fotos. (©Twitter/Jollylookphoto 2017)

Das perfekte Gadget für Nostalgiker! Die Kamera Jollylook sieht aus wie ein Fotoapparat aus längst vergangenen Zeiten, ist fast vollständig aus recycelter Pappe gefertigt und macht schicke Retro-Sofortbilder.

Jollylook geht zurück zu den Anfängen der Fotografie: Die Kamera sieht nicht nur aus, als sei sie in einem vorigen Jahrhundert entwickelt worden. Sie funktioniert auch ohne jede Elektronik komplett analog. Allerdings schießt sie ihre Fotos auf modernen Sofortbild-Filmen und hat einen umweltfreundlichen Twist parat: Sie ist zum Großteil aus recycelter Pappe gefertigt und damit laut der Jollylook-Kickstarter-Website nur "so umweltschädlich wie eine Bananenschale".

Jollylook schießt Fotos wie vor 100 Jahren

Unter anderem bestehen die Außenhülle der Jollylook, ihr klassisch akkordeonförmiger Körper sowie Frontblende und Verschluss komplett aus unterschiedlich dickem Papier. Zusammengefaltet ist die Kamera nicht viel größer als die Verpackung eines iPhones. Ausgeklappt bietet sie vier verschiedene Aufnahmemodi (Landschaft, Gruppe, Porträt und Makro) und verschiedene Einstellungen für die Blendengröße. Um Fotos zu machen, legst Du einen Instax-mini-Sofortfilm des Herstellers Fujifilm ein, ziehst den Sucher oben aus der Kamera, nimmst Dein Motiv ins Visier und drückst den Auslöser. Der Film wird belichtet und das fertige Foto anschließend mit einer Handkurbel aus der Kamera befördert. Kurz abwarten – und fertig ist das Vintage-Sofortbild!

Fotografie verstehen mit der Kamera aus Pappe

Entworfen wurde Jollylook vom ukrainischen Designer Oleg Khalip. Er versteht seine Kamera laut der Kickstarter-Seite unter anderem als lehrreiches Spielzeug für Kinder, die damit die Grundlagen der Fotografie begreifen könnten: Schließlich lässt sich Jollylook nicht nur kinderleicht bedienen, sondern auch komplett auseinander nehmen. Das Crowdfunding für den schicken Vintage-Apparat läuft noch einen guten Monat, das Finanzierungsziel von 15.000 US-Dollar hat das Projekt aber bereits um das Doppelte überschritten. Ausgeliefert werden die ersten Modell voraussichtlich im Juni dieses Jahres.

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