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Kein Arm mehr im Selbstporträt – mit der Selfie-Drohne!

Bitte lächeln! Die Hover Camera Passport erkennt ihren Besitzer und fotografiert ihn.
Bitte lächeln! Die Hover Camera Passport erkennt ihren Besitzer und fotografiert ihn. (©Facebook/Hover Camera 2017)

Die besten Selfies sehen aus, als habe man sie nicht selbst gemacht, sondern sich knipsen lassen. Eine Selfie-Drohne, die auf der CES 2017 präsentiert wurde, nimmt sich dieser paradoxen Situation an.

Die Evolution des Selfies ist in vollem Gange. Die Stadien "ausgestreckter Arm" und "alberner Selfie Stick" haben wir bereits hinter uns, nun bricht das Zeitalter der Selfie-Drohne an! Auf der CES 2017 hat das chinesische Start-up Zero Zero Robotics seinen knipsenden Roboter vorgestellt, der für das perfekte Selbstporträt einfach abhebt.

Die Selfie-Drohne findet Dich dank Gesichtserkennung

Die Quadcopter-Drohne namens Hover Camera Passport ist leicht, faltbar und kompakt genug für die Handtasche und bereits seit vergangenem Jahr zum stolzen Preis von 599 US-Dollar erhältlich. Neu ist aber eine spezielle Gesichtserkennungssoftware, die sie zum perfekten Kompagnon für Selfie-Enthusiasten macht. Die zum Steuern ursprünglich nötige Smartphone-App wird damit überflüssig, denn der kompakte Flugroboter wird nun bloß noch eingeschaltet und ausgesetzt. Dann findet er seinen Besitzer (der sein Gesicht zuvor natürlich auf die Drohne registrieren muss) automatisch und knipst Fotos oder dreht Videos nach Wunsch – mit einer Auflösung von bis zu 13 Megapixeln und in 4k. Um den Selbstauslöser zu aktivieren, reicht es aus, nur kurz den Arm zu heben. Das berichtet Engadget-Autor James Trew, der die Drohne auf der CES 2017 in Las Vegas getestet hat.

Kurze Akkulaufzeit begrenzt den Spaß

Wer sich von der Selfie-Drohne knipsen lassen will, muss sich allerdings beeilen: Die Flüge des Roboters sind dank der nur etwa 10 Minuten Batterielaufzeit recht kurz. In knapp 40 Minuten soll sich das Gerät aber wieder voll aufladen lassen. Für Selfies am Strand, auf dem Berg oder an anderen windigen Orten ist die Drohne außerdem eher ungeeignet: Weil sie so leicht ist, besteht die Gefahr, dass sie mit der nächsten Brise einfach weggeweht wird.

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