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KitKat schenkt bestohlenem Studenten 6500 Schokoriegel

Glück im Unglück: US-Student Hunter Jobbins wurde erst beklaut und dann beschenkt.
Glück im Unglück: US-Student Hunter Jobbins wurde erst beklaut und dann beschenkt. (©Twitter/KitKat_US 2016)

Für ein KitKat in ein Auto einbrechen? Für einen Dieb an einer US-Uni offenbar kein ganz abwegiger Gedanke. Er entwendete einem Studenten den Schokoriegel aus dem Fahrzeug. Zum Glück bekam der Hersteller davon Wind...

Hunter Jobbins staunte vermutlich nicht schlecht, als er in seinem Auto auf dem Campus der Kansas State University nicht den aufbewahrten süßen Snack fand, sondern eine Papierserviette mit einer Nachricht. "Hab ein KitKat in deinem Becherhalter gesehen. Ich liebe KitKats und deine Autotür war offen. Habe nichts gestohlen außer dem KitKat. Tut mir leid, aber ich war hungrig", hatte der immerhin ehrliche Dieb darauf geschrieben.

Riegel-Regen für bestohlenen Kit-Kat-Besitzer

Jobbins machte ein Foto von der Botschaft und lud es bei Twitter hoch. Für die PR-Abteilung des Schokoriegels eine Steilvorlage, die sie sich nicht entgehen ließ: "Wer klaut jemand anderem sein KitKat? WER TUT SOWAS?!", twitterte das Unternehmen und bot an, den Riegel zu ersetzen. Jobbins ging darauf ein und KitKat hielt Wort – tausendfach. 6500 Riegel stapelte der Süßwarenhersteller in Jobbins' Auto, die der Beschenkte selbstverständlich nicht alleine verzehrte. Stattdessen wurden die Süßigkeiten unter den Studierenden der Universität verteilt.

Ein Diebstahl mit Happy End

Eine klassische Win-Win-Situation für alle Beteiligten also: Jobbins bekam sein KitKat zurück, KitKat eine kostengünstige Marketingaktion und der Campus eine unerwartete süße Überraschung. Möglich, dass sogar der Dieb, der das Ganze erst ausgelöst hatte, sich inkognito noch ein zweites KitKat abholte. Verdient gehabt hätte er es ja schon irgendwie.

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