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Konkurrenz für die Apple Watch: Fitbit Blaze enthüllt

Der Fitbit Blaze kombiniert Fitness-Tracker- und Smartwatch-Funktionen.
Der Fitbit Blaze kombiniert Fitness-Tracker- und Smartwatch-Funktionen. (©Twitter/ Fitbit 2016)

Fitbit macht der Apple Watch Konkurrenz. Mit dem neuen Fitness-Tracker Blaze möchte der Hersteller die ultimative Smartwatch für Sportler anbieten. Erstmals gibt es zusätzlich zur Messung der Fitnessdaten auch ein Touch-Display und Apps.

Wer sich ernsthaft mit Fitness-Trackern befasst, kommt am US-amerikanischen Hersteller Fitbit kaum vorbei. Nun wagt sich das Unternehmen jedoch erstmals auf das Terrain der Smartwatches und möchte Apple Watch, Samsung Gear S2 und Co. wichtige Marktanteile abjagen. Vorgestellt wurde das Wearable mit dem Namen Fitbit Blaze auf der CES 2016 in Las Vegas.

Neue Wege beim Design

Beim Design geht der Hersteller dabei durchaus ungewöhnliche Wege. So besteht der Tracker selbst eigentlich nur aus der rechteckigen Display-Einheit. Diese lässt sich aus dem Rahmen der Uhr herausnehmen und in ein anderes Armband einsetzen. Insgesamt wirkt die Smartwatch recht groß und klobig, im Vergleich zu anderen Fitbit-Wearables stellt das dennoch einen Fortschritt dar. Ohnehin möchten die Amerikaner auch mit dem Blaze in erster Linie Fitness-Fans ansprechen und keine Uhrenliebhaber.

Wie eine Smartwatch: Touch-Display und Apps

Trotzdem bietet die Fitness-Uhr einige Funktionen, die es sonst nur auf Smartwatches zu bestaunen gibt. Dazu gehören unter anderem der Touchscreen und die Möglichkeit, Smartphone-Nachrichten auf dem Display anzuzeigen oder die Musikwiedergabe zu starten. Sogar Apps laufen auf dem Blaze, allerdings nur solche, die Fitbit selbst für seinen Tracker entwickelt hat. Drittanbieter müssen leider draußen bleiben.

Wie ein Fitness-Tracker: Puls, Schritte und GPS

Das Hauptaugenmerk des Blaze liegt aber nach wie vor nicht auf den Smartwatch-Funktionen, sondern auf dem Fitness-Features. Hier kann Fitbit traditionell punkten. So misst die Uhr natürlich die Herzfrequenz, die Schritte und kann dank eingebautem GPS auch die zurückgelegte Strecke anzeigen. Unterstützt werden verschiedene Sportarten wie Laufen, Radfahren, Cross-Training oder Krafttraining. In der Nacht überwacht das Wearable den Schlaf des Trägers.

Marktstart im März 2016

Damit der Blaze auch wirklich fitnesstauglich ist, hat der Hersteller seinem Tracker ein spritzwassergeschütztes Gehäuse verpasst und einen Akku, der bis zu fünf Tage durchhalten soll. In den Handel kommen soll der Tracker ab März 2016. Bereits jetzt kann das Wearable für 229,95 Euro vorbestellt werden. Als Zubehör bietet Fitbit Ersatzarmbänder aus Leder (99,95 Euro) oder Metall (139,95 Euro) an.

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